Darum hat der 1860-Präsident wieder Hoffnung

Mayrhofer: "Vertrauen ist groß - und berechtigt"

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„Werden uns das Glück erkämpfen“: 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer.

München - Zwei Trainingseinheiten noch, dann wird’s ernst für 1860. "Wir sind gut vorbereitet", sagt Trainer Markus von Ahlen. Und auch der Präsident hat sich nach überstandenen gesundheitlichen Problemen wieder zu Wort gemeldet.

Zwei Trainingseinheiten noch, dann wird’s ernst für 1860. Am Montag um 20.15 Uhr kommt der FC Heidenheim in die Arena. „Wir sind gut vorbereitet“, sagt Trainer Markus von Ahlen. „Wir werden positiv und selbstbewusst ins Spiel gehen.“

Auch der Präsident hat sich nach überstandenen gesundheitlichen Problemen wieder zu Wort gemeldet. Im Vorwort des neuen Stadionmagazins schreibt Gerhard Mayrhofer: „Neues Jahr, neues Glück! So sollten wir (…) ins erste Punktspiel 2015 gehen und es entsprechend auch erfolgreich beenden. Richtig verfolgt vom sportlichen Glück waren wir ja im vergangenen Jahr nicht. Aber das nötige Glück wollen und werden wir uns in den nächsten entscheidenden Wochen erkämpfen, da bin ich mir sicher.“

Über das sportliche Ziel gibt’s keine zwei Meinungen (mehr): „Es muss allen klar sein, dass es für uns jetzt ausschließlich um den Klassenerhalt geht“, sagt Mayrhofer, dessen Hoffnungen nicht zuletzt auf den drei Winter-Zugängen Tony Annan, Jannik Bandowski und Krisztian Simon ruhen: „Wir dürfen uns auf neue Spieler und neue Akzente im Team freuen. Markus von Ahlen wird mit Sicherheit die richtige Mischung für die restlichen Spiele finden. Mein Vertrauen in die Löwen-Mannschaft und den Betreuerstab ist groß – und nach der konzentrierten Vorbereitungsphase wohl auch berechtigt. Die Stimmung im Team war trotz der anstrengenden Wochen immer positiv, davon konnte ich mich immer wieder überzeugen. Jetzt heißt es zusammenhalten und gemeinsam wieder in die Erfolgsspur kommen.“

Bilder: Fröstelnde Löwen arbeiten am Feinschliff

Fröstelnde Löwen arbeiten am Feinschliff

Präsidialer Optimismus, der ab Montag auf seine Belastbarkeit überprüft wird. Einer, der sich bei hohem Wellengang empfehlen will, ist Jannik Bandowski. „Ich will mich hier sportlich wie persönlich weiterentwickeln und so viele Einsatzminuten wie möglich sammeln“, sagt der 20-jährige Nordhesse, der als Herausforderer von Maxi Wittek bis 2016 von Borussia Dortmund II ausgeliehen wurde. „Linksverteidiger liegt mir am besten, aber ich kann auch offensiver spielen“, erklärt Bandowski, der mit seinen Stärken nicht hinterm Berg hält: „Athletik, guter linker Fuß und Schnelligkeit. Ich denke, dass ich sowohl in Dortmund als auch hier zu den schnellsten Spielern gehöre.“ Warum er sich trotz mehrerer Anfragen für 1860 entschieden hat? „Sechzig hat einen sehr guten Namen und gute Trainingsbedingungen. Sven Bender hat mir empfohlen, hierherzugehen, weil 1860 eine gute Möglichkeit ist, mich weiterzuentwickeln.“

Probleme hat Bandowski noch mit der Größe seiner neuen Stadt. „München ist riesengroß“, sagt er. „Wenn ich durch Dortmund gefahren bin, war ich in einer Viertelstunde mit dem Gröbsten durch. Hier habe ich das Gefühl, dass man, egal wo man hinfährt, immer eine halbe Stunde braucht.“

Und dabei kennt Bandowski die S-Bahn noch gar nicht…

lk

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