Schlagen die Löwen den ersten Nobody?

1860-Sieg gegen Aue? "Es wäre ein großer Schritt"

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„Wir sind gewappnet“: Jannik Bandowski erwartet gegen Aue einen Löwen-Sieg.

München - Das Spiel am Ostersonntag gegen Aue hat für die Löwen riesige Bedeutung im Abstiegskampf. Die Vorzeichen stehen allerdings nicht günstig: Bislang gelang noch kein Sieg gegen einen sogenannten Nobody.

Seit Jahren messen sich die Sechziger mit Vereinen aus Sandhausen, Aalen oder, wie am Ostersonntag, aus Aue, statt sich wie früher mit dem FC Bayern zu duellieren.

Und auch gegen die Underdogs sah es in dieser Saison nicht gut aus für die Löwen. In den bisherigen fünf Aufeinandertreffen mit den drei Nobodys sprang für 1860 nämlich nur ein einziger Punkt heraus. Wobei man an das Hinspiel in Aue besonders schlechte Erinnerungen hat. Nach nur 15 Minuten stand’s damals 3:0 für die Erzgebirgler (Endergebnis 4:1).

Bequemer sitzen im neuen Pressestüberl: Jannik Bandowski (r.), Torsten Fröhling und Pressesprecherin Lil Zercher.

Vorletzter ist Aue trotzdem und damit ein Konkurrent der Löwen im Abstiegskampf. Bei einem Sieg allerdings könnten die Blauen ihren Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen. „Das wäre ein großer Schritt“, sagte Trainer Torsten Fröhling am Freitag, „aber eine Vorentscheidung würde ein Sieg noch nicht sein“. Und er erinnerte sich an die Saison 1993/94, als er Spieler des FC St. Pauli war und im Aufstiegskampf zur ähnlichen Jahreszeit die Kiezkicker fünf Punkte Vorsprung auf den TSV 1860 hatten: „Aufgestiegen sind dann am Ende die Löwen…“ Jannik Bandowski, der Winter-Zugang aus Dortmund, ist überzeugt davon, dass die Blauen auch am Sonntag jubeln dürfen. „Wir haben die vierzehn Tage während der Länderspielpause gut genutzt“, sagt er, „sind spielerisch besser geworden und haben auch gegen einen Testspielgegner wie Rubin Kasan gute Ansätze gezeigt. Wir sind gewappnet.“

Auch 1860 bleibt von "Niklas" nicht verschont

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Der Spaß kam im Training ebenfalls nicht zu kurz. Mitte der Woche ging’s auf die Go-Kart Bahn, auf der sich Bandowski gute Chancen auf den Sieg ausgerechnet hatte: „Aber auf Platz vier liegend wurde ich von unserem Spieler aus Uruguay leider abgeschossen.“ Gary Kagelmacher war gemeint. Und wie schnitt der Trainer ab? Fröhling: „Ich war schon zufrieden, dass ich nicht in einer Gruppe mit Rodri war. Denn der fährt so, wie er spielt…“

Am Samstagabend ziehen sich die Löwen selbstverständlich den Klassiker zwischen Dortmund und dem FC Bayern im Mannschaftshotel rein. „Ich halte natürlich zu Schwarz-Gelb“, sagte Bandowski, die Borussen-Leihgabe. Und auch Torsten Fröhling gestand: „Ich bin schon eher für Dortmund.“ Mit solchen Aussagen wird’s eher schwierig, von Guardiola ebenfalls mal zuvorkommend behandelt zu werden.

tz

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