Lieber Punkte statt Leistung

1860-Sportchef Eichin: "Mit Wut im Bauch" zu St. Pauli

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Will Punkte einsacken in Hamburg: 1860-Sportchef Thomas Eichin.

München - Die Heimpleite gegen Union Berlin soll den TSV 1860 beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli noch einmal mehr anstacheln, so Geschäftsführer Thomas Eichin.

„Wir müssen mit der Wut vom Union-Spiel im Bauch spielen“, sagte Sportchef am Dienstag in München. Trotz vieler Chancen hatte es am vergangenen Freitag nicht einmal zu einem Punkt zu Hause gereicht. Am Donnerstag (20.15 Uhr, bei uns im Live-Ticker) soll in Hamburg zum Abschluss des 6. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga wieder etwas Zählbares her.

Die Partie am Millerntor gegen das Team von Ewald Lienen werde ein „heißes Duell“, in dem es keinen Favoriten gebe, sagte Eichin, der am Montag in Blickpunktsport auch über die Ziele der Sechziger und Hasan Ismaik sprach. "Pauli ist auch nicht so optimal gestartet, sie werden ihr Stadion mit allen Mitteln verteidigen." Punkte zu holen ist Eichin dabei wichtiger, als schön zu spielen. Man erspiele sich zwar viele Möglichkeiten, die Konsequenz vor dem Tor müsse aber besser werden. "Uns fehlt der letzte Punch. Momentan wäre es mir lieber, nicht so schön zu spielen, aber dafür die Punkte zu holen."

Mut machen dürfte den Münchnern der Blick auf die Statistik: Die Sechziger gewannen die vergangenen vier Spiele gegen St. Pauli.

„Wir müssen 100 Prozent konzentriert sein“, sagte Eichin, der seit dieser Saison Sportchef bei den Löwen ist. Auch wenn St. Pauli mit vier Punkten aus fünf Spielen nicht optimal gestartet ist, habe der Verein aus der Hansestadt einen Trainer, der seine Mannschaft sehr gut motivieren könne. Die Löwen stehen mit sieben Zählern im Tabellenmittelfeld.

dpa/fw

 

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