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Jetzt werden die Pläne konkret

Hier soll das neue Sechzger-Stadion hin

Steht das neue Sechzger-Stadion bald in Riem?

München - Am 11. Juli hatte Otto Steiner gegenüber der tz erklärt, dass beim TSV 1860 „an Alternativen zur Allianz Arena“ gearbeitet werde. Nun wird die Sache konkret.

Am 11. Juli hatte Otto Steiner gegenüber der tz erklärt, dass beim TSV 1860 „an Alternativen zur Allianz Arena“ gearbeitet werde. „Idealerweise“, meinte der Aufsichtsratschef des e.V. damals, wolle man bei den Löwen „in drei bis fünf Jahren eine Lösung“, sprich ein neues Stadion, realisiert haben.

Nun wird die Sache konkret. Wie die tz erfuhr, haben die Sechziger einen passenden Standort ins Auge gefasst. In Riem, gegenüber der Messe auf dem jetzigen Güterverteilungsgelände (siehe Karte), wären sowohl der Faktor „Infrastruktur“ (Autobahnanschluss, U-Bahn, Parkplätze) als auch der Faktor „keine Wohnbebauung“ erfüllt.

So schön leuchtet die Allianz Arena

Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © sampics
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © Stefan Matzke / sampics
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © picture alliance / dpa
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © picture-alliance/ dpa
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © Stefan Matzke / sampics
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © picture alliance / dpa
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © Stefan Matzke / sampics
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © Stefan Matzke / sampics
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © picture alliance / dpa
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS
Die Allianz Arena ist aufgrund ihrer Architektur weltweit bekannt. Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. © MIS

„Wir haben der Stadt München geschrieben, dass wir Interesse an dem betreffenden Grundstück in Riem haben“, bestätigte Siegfried Schneider, Mitglied im Aufsichtsrat der 1860-Profi-KGaA, am Montag auf Nachfrage der tz. Der ehemalige Staatskanzlei-Chef, seit Oktober 2011 Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erklärt: „Die Stadtbaudirektorin hat den Antrag erhalten. Jetzt warten wir auf Rückmeldung. Kann 1860 das Grundstück von der Stadt zur Verfügung gestellt werden, und wenn ja, zu welchen Konditionen.“

Im nächsten Schritt wäre dann der Ausstieg aus dem Arena-Mietvertrag (bis 2025), sprich die Höhe der Abschlagszahlung an den FC Bayern, zu klären. Bayern-Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß soll schon seit längerem von den Überlegungen des TSV 1860 wissen. Das Budget für die musikalische Untermalung hat Hoeneß bekanntlich schon zugesichert.

Der Ball liegt nun aber erstmal bei der Stadt München. Die Finanzierung des Stadions (angedacht ist eine Kapazität von 30 000 Zuschauern, erweiterbar auf 40 000) wäre dann die Aufgabe von 1860-Geschäftsführungsbeirat Hamada Iraki. Dem Investmentbanker obliegt es, Investoren für das Projekt zu begeistern. 1860-Investor Hasan Ismaik soll dabei nach tz-Informationen keine Rolle spielen.

„Wir sind in Sachen eigenes Stadion ein gutes Stück weiter“, stellt Siegfried Schneider fest. „Spätestens zur Delegiertenversammlung im November sollte es neue Fakten geben."

Fußball in München - so sah es früher aus

München verfügt mit der Allianz Arena über eines der modernsten Fußball-Stadien der Welt. © Getty
Hunderttausende strömen jährlich in die Fröttmaninger Heide, um dort die Spiele des FC Bayern und des TSV 1860 München zu verfolgen. © Getty
Doch das war natürlich nicht immer so - auch in München fing einmal alles ganz klein und einfach an. © Getty
In dem bereits 2006 erschienen Buch „Fußball in München“ wird die Geschichte des rollenden Balles in München ausführlich erzählt. Wie hieß der erste Fußballverein? Wo stand das erste „Stadion“? In dem Buch finden Sie die Antworten. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke und machen Sie sich einen Eindruck von dem, wie Fußball in München vor knapp 100 Jahren gespielt wurde. © Getty
Die ersten Tribünen in München: Der MSC-Platz an der Leopoldstraße um 1910, mit Umkleidegebäude, Sitztribüne und Clubhaus. © MünchenVerlag
Der MTV-Platz an der Marbachstraße beim Spiel FC Bayern gegen MTK Budapest am 27. Juli 1920. © MünchenVerlag
Es war zwar nur ein Freundschaftsspiel, dennoch tat den Bayern die 1:7-Schlappe so richtig weh. © MünchenVerlag
Moderne, technisch hochgerüstete Pressetribünen gab es damals noch nicht. Dafür saßen die Reporter ganz nah am Geschehen. © MünchenVerlag
Anton Hübel, genannt Haxentoni, eines der Gründungsmitglieder des ältesten Münchner Fußballvereins, Terra Pila. © MünchenVerlag
Die Fußballmannschaft des Männerturnvereins von 1879, hier auf dem XI. Bayerischen Turnfest in Landshut. © MünchenVerlag
Die Fußballabteilung des Münchner Sportclubs auf dem Sportplatz an der Leopoldstraße (höhe Parzivalplatz), um 1920. © MünchenVerlag
In dern 1930er Jahren machte sich der Zuschauerrückgang auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Lage auch bei den Lokalderbys bemerkbar. Am 12. Februar 1939 besiegte der FC Bayern vor nur 12.000 Zuschauern den TSV 1860 mit 3:2. Fickenscher (links, FC Bayern) grätscht in einen Schuss von Ludwig Janda (TSV 1860), beobachtet von den Mannschaftskameraden Framke und Goldbrunner. © MünchenVerlag
Viele weitere spannende Geschichten aus der Fußball-Geschichte Münchens finden Sie in dem faszinierenden Buch „Fußball in München“, erschienen im MünchenVerlag. Wer das Buch (208 Seiten) direkt beim MünchenVerlag bestellt, zahlt 9,90 Euro. © MünchenVerlag

lk

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