tz-Interview

Ortega: "Komme ja schon von einem Chaos-Klub"

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Stefan Ortega (vorne) im Training mit Gabor Király.

Waidring - Er ist der neue Mann zwischen den Pfosten beim TSV 1860 und soll Stammkeeper Gabor Király Druck machen. Das tz-Interview mit Stefan Ortega.

Wie sind die ersten Eindrücke?

Stefan Ortega: Besser als gedacht. Man weiß ja nie, was einen erwartet. Aber das ist eine sehr offene Mannschaft, die mich sehr herzlich aufgenommen hat.

Auch Gabor Király?

Stefan Ortega: Die Art und Weise, wie er, ich und auch Vitus Eicher miteinander umgehen, ist gut. Ich habe ja sogar ein Trikot von Gabor bei mir zu Hause, als wir nach einem Spiel mal getauscht haben. Aber natürlich möchte ich so schnell wie möglich die Nummer eins werden. Wenn es nicht gleich klappt, wird mich das aber auch nicht aus der Bahn werfen. Und vor allem muss alles fair bleiben. Ich habe das in Bielefeld auch schon anders erlebt.

Warum 1860? Man spricht ja oft vom Chaos-Klub.

Stefan Ortega: (lacht) Ich komme ja schon von einem Chaos-Klub. Aber ich habe mich in Bielefeld wohlgefühlt, dann werde ich mich hier auch wohlfühlen. Aber ich glaube, dass 1860 ein klares Ziel hat, und diesem alles untergeordnet wird.

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Haben Sie Idole?

Stefan Ortega: Klar. Iker Casillas, weil er es schon in sehr jungen Jahren nach oben geschafft hat. Und Oliver Kahn, der gezeigt hat, was man mit Besessenheit und Willen erreichen kann.

Was sagen Sie zu Neuer? 

Stefan Ortega:  Ich kenne sonst kaum noch einen Torwart, der so risikofreudig ist wie Manuel. Er hat das perfekt drauf.

tz

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