Training „ohne Zuschauer“

Corona-Maßnahme: TSV 1860 schottet sich ab

Regional Liga Bayern TSV 1860 München - Saison 2017 / 2018
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Regional Liga Bayern TSV 1860 München - Saison 2017 / 2018

Der TSV 1860 sperrt wegen der Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres seine Fans von den Trainingseinheiten aus. Immerhin: Das Löwenstüberl bleibt geöffnet. 

München - Drohende Geisterspiele sind das eine – das andere ist der tägliche Umgang mit drohenden Corona-Infektionen. Was der TSV 1860 vorbeugend unternimmt, um seine Spieler, Talente und Angestellten zu schützen, teilte der Fußball-Drittligist am Dienstag per Rundmail mit: „Sämtliche Test- und Pflichtspiele sowie Trainingseinheiten“ auf dem Vereinsgelände (Profis bis runter zur U 9) finden ab sofort „ohne Zuschauer“ statt. Zudem wurde der Ticketverkauf für die anstehenden Heim- und Auswärtsspiele „komplett ausgesetzt“. Kleiner Trost: „Der Zugang zum Löwenstüberl und zum Fanshop des TSV 1860 München bleibt vorerst möglich.“ Eine Frust-Hoibe in außergewöhnlichen Zeiten ist also auch weiterhin möglich. 

Gorenzel fordert Chancengleichheit

Die beiden Geschäftsführer Günther Gorenzel und Michael Scharold plädierten am Dienstag außerdem für eine einheitliche, ligaübergreifende Lösung des DFB: Komplette Verlegung von Spieltagen oder Geisterspiele für alle. „Die Chancengleichheit im Wettbewerb sehe ich nicht als gegeben, wenn manche Spiele als Geisterspiele ausgetragen werden und andere Spiele normal stattfinden dürfen“, sagte Sportchef Günther Gorenzel. 

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