Kompliment für Trainer Moniz

Adlung: "Mich kann nichts mehr schocken"

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Daniel Adlung.

München - Daniel Adlung hat einst unter Felix Magath gearbeitet. Er weiß also, was es bedeutet, sich in einer Saisonvorbereitung zu quälen. Die Methoden von Löwen-Trainer Ricardo Moniz gefallen ihm besser.

Eigentlich sollte man meinen, dass Daniel Adlung nicht unbedingt derjenige sein dürfte, der sich explizit lobend über den neuen Löwen-Trainer Ricardo Moniz äußert. Schließlich ist der Stammplatz des Mittelfeldspieler unter dem Neu-Coach in Gefahr, so richtig festspielen konnte sich Adlung in der bisherigen Saisonvorbereitung noch nicht.

Doch der Spieler meckert nicht, im Gegenteil: Für seinen neuen Boss findet Adlung nur positive Worte. "Er ist sehr modern und macht genau das, was für die Spielabläufe wichtig ist. Wir mussten über die Schmerzgrenze gehen. Aber es ist ein geiles Gefühl, wenn man es geschafft hat", sagt Adlung in der "Bild"-Zeitung.

Moniz lässt die Spieler schuften - und die danken es ihm. Gerade Adlung ist den Gang durch Stahlbäder in der Vorbereitung gewohnt. Schließlich arbeitete er einst beim VfL Wolfsburg unter Felix Magath. "Mich kann nichts mehr schocken", sagt Adlung. Den Vergleich mit "Quälix" hält Moniz in Adlungs Augen locker stand: "Moniz ist moderner als Magath", findet er. Seine Kollegen und sich sieht er, zumindest konditionell, bestens gerüstet für den Saisonauftakt in knapp eineinhalb Wochen. "Wir sind diese Saison fitnessmäßig weiter als letzte. Zur Zeit kann kommen, was will, uns haut nichts um."

Den Beweis werden die Sechzger bald erbringen dürfen. Am 4. August, beim ersten Saisonspiel in Kaiserslautern.

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