„Adelig? Dann wäre ich Prinz, nicht Profi“

Neu-Löwe Grimaldi stellt sich vor: Darum entschied sich der Stürmer für 1860

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Adriano Grimaldi war Kapitän bei Preußen Münster und dort sehr beliebt. Jetzt will er die Löwen glücklich machen.

Er soll für die Löwen treffen, und das gerne möglichst oft: Neuzugang Adriano Grimaldi. Am Dienstag stellte er sich vor. 

München - Jetzt haben die Löwen endlich den ersten Hochkaräter! Adriano Grimaldi kommt ablösefrei von Preußen Münster. Der Stürmer unterschrieb für drei Jahre, plus Option. Am Dienstag stellte er sich vor. Der neue Torjäger über:

… seine Stärken: „Die sind nicht so, wie meine Rückennummer eigentlich sagt. Eigentlich bin ich ein Neuner, ein Stoßstürmer. Ich bin lauf- und wegen meiner Größe kopfballstark, und gut in Zweikämpfen. Ich bin auch relativ schnell – auch wenn man mir das nicht ansieht. Ich bin ein Arbeiter, der versucht, viel für seine Mannschaft zu machen. Tore schießen kann ich auch, vorbereiten tue ich sehr gerne Technisch bin ich jetzt nicht so stark.“

… seine Rückennummer 10: „Die 39 war nicht frei. Da war nicht mehr viel übrig und mit der 2 wollte ich im Sturm nicht auflaufen.“

… sein Wunschsystem: „Das kann ich kaum sagen, weil ich schon in so vielen gespielt habe. Mit einer oder zwei Spitzen – mir ist das eigentlich egal. Vorne ist vorne!“

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„1860 ist ein großer Name - da lohnt es sich zu warten“

… seine Gründe, zu 1860 zu gehen: „Das Interesse von 1860 kam ziemlich früh. Im ersten Moment war ich total happy und erst im zweiten Moment habe ich realisiert, dass die in der Regionalliga spielen – und ich war trotzdem noch glücklich. 1860 ist ein großer Name. Auf die lohnt es sich zu warten, falls sie aufsteigen, habe ich mir gedacht.“

… über Daniel Bierofka: „Wir haben uns noch gar nicht getroffen – nur zweimal telefoniert. Er hat mich gut analysiert – das hat mir gezeigt, dass er sich mit mir beschäftigt hat und wir gut passen. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.“

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… seinen Namen: „Ich habe einen italienischen Vater – daher der Name. Meine Mutter kommt aus Marokko. Mit der Adelsfamilie aus Monaco habe ich nichts zu tun. Ich glaube, dann wäre ich auch kein Fußballprofi geworden – sondern vielleicht Prinz.“

Florian Fussek

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