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TSV 1860: Was hat Alexander Freitag am Auge? Köllner-Stiefsohn hat eine seltene Fehlbildung

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Von: Vinzent Fischer

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Hat gelernt, mit seinem blauen Auge umzugehen: 1860-Profi Alexander Freitag.
Hat gelernt, mit seinem blauen Auge umzugehen: 1860-Profi Alexander Freitag. © IMAGO / Lackovic

Alexander Freitag spielt seit 2021 für den TSV 1860. Der Köllner-Stiefsohn erklärt, woher sein blaues Auge kommt. Er hat eine seltene Fehlbildung.

München - Es fällt den Fans des TSV 1860 immer wieder auf: Alexander Freitag (23) hat eine ungewöhnliche Schwellung an der rechten Gesichtshälfte. Viele fragen sich, woher das blaue Auge des Löwen-Profis stammt. Der eine oder andere hat sich darüber auch schon lustig gemacht. Doch das blaue Auge hat einen ernsten Hintergrund: Denn Freitag hat eine seltene Fehlbildung.

Alexander Freitag
Geboren: 12.02.1999 in Regensburg
Position: Zentrales Mittelfeld
Vereine: SSV Jahn Regensburg (2010-2012), FC Bayern (2012-2015), SpVgg Unterhaching (2016-2017), 1. FC Nürnberg (2017-2020), SV Seligenporten (2020-2021), TSV 1860 München (seit 2021)
Vertrag bis: 30.06.2023
Marktwert: 50.000 Euro

TSV 1860: Woher kommt Freitags blaues Auge? „Mir ist nix passiert“

„Das, was ich habe, nennt man Malvenöse Formation - und ist kein spezifisches Augenleiden“, sagte der Youngster in einem Interview vor zwei Jahren. Dabei handelt es sich um eine angeborene Gefäßfehlbildung, die sehr selten vorkommt. Sie entsteht bereits sehr früh in der Entwicklung des ungeborenen Kindes und ist das Ergebnis von spontan auftretenden, kleinen Genfehlern.

„Mir ist nix passiert, ich habe diese Narbe seit meiner Geburt und mir geht es gut. Ich kann damit leben und komme gut zurecht.“

1860-Profi Alexander Freitag über sein blaues Auge.

Entwarnung für Alexander Freitag: Die Fehlbildung ist gutartig. „Mir ist nix passiert, ich habe diese Narbe seit meiner Geburt und mir geht es gut. Ich kann damit leben und komme gut zurecht“, stellte der Youngster klar. Sein Sehvermögen sei durch die Fehlbildung „überhaupt nicht“ eingeschränkt.

TSV 1860: Alexander Freitag spielt seit 2021 für Stiefvater Michael Köllner

Der Stiefsohn von Trainer Michael Köllner spielt seit 2021 für die Löwen. Zunächst kam er für die zweite Mannschaft in der Bayernliga zum Einsatz. Seit Ende November vergangenen Jahres steht er regelmäßig im Kader der Profis. Sein Profi-Debüt im Dezember scheiterte auf kuriose Weise, als der Schiedsrichter das Spiel kurz vor Freitags Einwechslung abpfiff.

Am 30. Januar hatte das Warten dann ein Ende, als er gegen Viktoria Köln eingewechselt wurde. Weitere fünf Kurzeinsätze sollten folgen. In dieser Saison kam er beim 4:0-Heimsieg über den SV Meppen zu seinem bisher längsten Einsatz über 16 Minuten. Freitags Auftritt tags darauf für die 2. Mannschaft gegen den FC Memmingen hatte jedoch zur Konsequenz, dass den Junglöwen drei Punkte abgezogen wurden.

Alexander Freitag wird beim FC Bayern ausgebildet - Zweitliga-Debüt in der neuen Saison?

Alexander Freitag wurde in der Jugend des SSV Jahn Regensburg ausgebildet. Über die Nachwuchsleistungzentren des FC Bayern und der SpVgg Unterhaching wechselte er 2017 zum 1. FC Nürnberg, wo er für die 2. Mannschaft in der Regionalliga Bayern zum Einsatz kam. Nach einem Jahr beim fünftklassigen SV Seligenporten zog es ihn weiter zum TSV 1860. Sollte den Löwen der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen, winkt Freitag womöglich sogar ein Einsatz in der 2. Bundesliga. (vfi)

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