Premiere als Dresden-Coach gegen den MSV Duisburg

Alex Schmidt mit Kampfansage: „Jeden Blutstropfen“ für den Aufstieg

Alexander Schmidt hat seine Arbeit bei Dynamo Dresden mit vollem Einsatz aufgenommen.
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Alexander Schmidt hat seine Arbeit bei Dynamo Dresden mit vollem Einsatz aufgenommen.

Trainer Alex Schmidt möchte Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga führen. Sein ehemaliger Klub Türkgücü München könnte Mitte Mai zum Zünglein an der Waage werden.

München/Dresden - Mit einer Kampfansage hat Dynamo Dresdens neuer Trainer Alexander Schmidt seine Arbeit aufgenommen. „Ich werde jeden Blutstropfen dafür geben, Dynamo Dresden in die 2. Liga zu führen“, sagte der 52 Jahre alte Ex-Trainer des TSV 1860* und Türkgücü München bei seiner Vorstellung.

Alexander Schmidt trifft mit Dynamo Dresden am 15. Mai auf Ex-Klub Türkgücü München

So schnell ändern sich die Vorzeichen für den gebürtigen Augsburger. Vor zwei Wochen tippte er die Löwen noch als Direktaufsteiger der 3. Liga, jetzt wird er alles daran setzten, mit dem achtmaligen DDR-Meister an den Blauen vorbeizuziehen. Vor dem ersten von zwei Nachholspielen heute gegen den MSV Duisburg (19 Uhr) forderte Schmidt von seiner neuen Mannschaft die Grundtugenden ein: „Einsatz, Kampf, Leidenschaft, Herz, Zweikampfführung, Kompaktheit.“

Mitte Mai wird der Coach diese Eigenschaften vielleicht sogar noch ein bisschen mehr von seinen Spielern einfordern: Dann trifft Schmidt mit den Sachsen im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden auf Ex-Klub Türkgücü München. Nach der überraschenden Trennung Anfang Februar gab es einige Unstimmigkeiten, Max Kothny rechnete öffentlich mit Schmidt ab, der gescholtene Übungsleiter beklagte sich über den launischen Präsidenten Hasan Kivran und dessen Versuche, sich in die Aufstellung einzumischen. 

Türkgücü München: Bei Schmidts Abgang deutliche weniger Rückstand auf die Aufstiegsplätze

Beide Seiten werden in der Partie am 15. Mai extrem motiviert sein. Der Fußballlehrer wurde Anfang Februar bei fünf Punkten Rückstand auf die Aufstiegsplätze zur 2. Bundesliga entlassen. Nachdem Interimstrainer Andi Pummer zwei Siege eingefahren hat, stürzte der Aufsteiger unter Nachfolger Serdar Dayat ab. Der 51-Jährige holte nur zwei Siege, ein Unentschieden, kassierte sechs Niederlagen und hat wohl keine Zukunft auf eine Weiterbeschäftigung über die Saison hinaus. Der Rückstand in der Tabelle auf den Relegationsplatz ist inzwischen auf 15 Punkte angewachsen.

(mm/jb) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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