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TSV 1860: Kevin Volland macht Fans Hoffnung auf ein Karriereende bei den Löwen

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Kevin Volland (li.) hat nach seinem Wechsel 2012 den Kontakt zum TSV 1860 München immer gehalten.
Kevin Volland (li.) hat nach seinem Wechsel 2012 den Kontakt zum TSV 1860 München immer gehalten. © Imago Images / Lackovic

Nationalspieler Kevin Volland hat seine Karriere beim TSV 1860 gestartet. In einem Interview macht der Stürmer den Fans Hoffnung auf eine Rückkehr zu den Löwen.

München - 2007 im Alter von knapp 15 Jahren wechselte Kevin Volland einst von der TSG Tannhausen an die Grünwalder Straße. Sein Werdegang ist bekannt: Drei Jahre später feierte er bereits sein Debüt im Trikot der Löwen, 2012 folgte dann der nächste Schritt seiner Karriere und der Wechsel in die 1. Bundesliga*.

Nach jeweils vier Spielzeiten für die TSG Hoffenheim* und Bayer 04 Leverkusen* zog es den gebürtigen Allgäuer im Sommer 2020 zum ersten Mal ins Ausland zur AS Monaco*. Dort ist der inzwischen 29-Jährige vertraglich noch bis zum Sommer 2024 gebunden. Und dann? „Ich bin keiner, der bis 40 spielt“, kündigt der EM-Teilnehmer des vergangenen Sommers im Instagram-Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) an. „Es geht jetzt Richtung Karriereende. Ein paar Jahre mache ich auf jeden Fall noch.“

„Im Allgäu ist die Welt noch in Ordnung.“

Kevin Volland über seine Verbundenheit zur Heimat.

Nach eigenen Angaben fühle er sich zwar wohl in der Steuermetropole an der Côte d‘Azur, doch die Zukunft sieht er nicht im Fürstenstaat. „Auf Dauer wollen wir hier nicht leben“, sagt Volland. „Es ist schon speziell, es macht Spaß, eine geile Lebenserfahrung - aber im Allgäu ist die Welt noch in Ordnung.“ Der zweifache Familienvater will nach seiner Karriere als Fußballprofi zurück in die Heimat. Er wolle im Allgäu leben, seinen Kindern die Möglichkeit geben, „genauso aufzuwachsen, wie ich es hatte“.

Erfüllt der Linksfuß seinen Vertrag bei den Monegassen, wäre er fast 32 Jahre alt. Und ab dann dürfen die Fans hoffen, dass zu den bisher passenderweise 60 Spielen mit 20 Treffern und 16 Vorlagen für die 1. Mannschaft des TSV 1860 noch weitere hinzukommen. Seine Spielweise sei zwar aufreibend und er merke seit einer Syndesmoseband-Verletzung seine Gelenke, aber er könne noch mithalten und „es macht noch Spaß. Das ist das wichtigste.“ (Jörg Bullinger) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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