Was die Anhänger jetzt fordern

"Baut zu viel Mist": Vallori als Fan-Sündenbock

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Wir geben die Note Note 4-: Guillermo Vallori.

München - Die Fehler-Analyse nach dem 2:3 der Löwen ist in vollem Gange. Auch bei den Fans, die diskutieren, wie Sechzig auf dem Transfermarkt reagieren könnte.

"Wir sind noch nicht komplett", hatte Ricardo Moniz im Merkur-Interview schon im Vorfeld des ersten Saisonspiels angemerkt. Und er wurde bestätigt. Denn auch wenn die Sechziger in Kaiserslautern eine ansprechende Leistung zeigten, ist hier und da noch Sand im Getriebe. Siehe 2:3-Endstand, siehe die Schwächen unter anderem in der Abwehr. Und all das in Überzahl - mit einem Mann mehr und einer 2:0-Führung waren die Sechziger schließlich aus der Pause gekommen.

"Nach dem Okotie-Doppelpack und der 2:3-Niederlage: Brauchen die Löwen wirklich noch einen Stürmer? Oder würdet Ihr auf einer anderen Position nachlegen?" Diese Frage stellten wir den Fans auf unserer Facebook-Seite TSV 1860 News.

Sündenbock vieler Anhänger ist Guillermo Vallori. Dem Spanier, der zentral in der Dreierkette aufgeboten wurde, unterliefen zwei folgenschwere Fehler: Er klammerte seinen Gegenspieler im Strafraum und verursachte so den "Kann man, muss man aber nicht geben"-Elfmeter. Und: Beim 2:2-Ausgleich verlor er gegen den Torschützen Srdjan Lakic völlig die Orientierung und ließ den Lauterer köpfen. Von uns (siehe Fotostrecke unten) gab's für ihn die Note 4-.

"Vallori, es reicht nicht", kommentiert Toni W. bei Facebook, "Vallori weg und an Neuen holen! Stürmer evtl.", fordert Michael M., und Rene H. schreibt: "Vallori baut zu viel Mist.". Der Beitrag mit den meisten "Gefällt mir"-Klicks ist der von Günther A.: "Du brauchst nen erfahrenen Abwehrchef, der die Abwehr organisiert, und so leid es mir tut, Kiraly ist zu alt und zu langsam! Gebt doch Eicher oder Ortega eine Chance!"

Einige Fans wünschen sich weiterhin einen Mittelstürmer. Denn auch wenn die Sechziger viele Offensivkräfte im Kader haben: Potenzielle "Neuner" gibt es mit dem Doppel-Torschützen Rubin Okotie und Nachwuchsmann Marius Wolf nur zwei.

Robert D. analysiert hingegen: "Wenn man zwei Tore schließt und gleichzeitig drei bekommt, liegt's wohl kaum am Sturm sondern an der anfälligen Abwehr." Da kann man wohl schwerlich widersprechen - auch wenn natürlich unterstrichen werden muss: Ein einziges Spiel, das am Ende unglücklich verlief, kann nicht alles über den Haufen werfen. Auch Korbi M. wirbt bei den anderen Fans um Geduld: "I glaub des hat eigentlich scho so bassd ... Konzentration hätt ned nachlassen derfa."

lin

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