Was den 1860-Vizepräsidenten beschäftigt

Bay wundert sich über Magath-Aussage

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1860-Vizepräsident Karl-Christian Bay.

München - 1860-Vizepräsident Karl-Christian Bay wartet auf ein Angebot von Sportchef Gerhard Poschner und wundert sich über eine Aussage von Felix Magath. 

Wer hätte das gedacht? Bereits vor 30 Jahren haben sich die Wege von 1860-Vizepräsident Karl-Christian Bay und Sportchef Gerhard Poschner gekreuzt. In der C-Jugend beim VfB Stuttgart war’s, allerdings nur kurz. Bay: „Poschner kam gerade zu dem Zeitpunkt zum VfB, als ich wegen einer schweren Knieverletzung aufhören musste. Zusammen gespielt haben wir damals nicht mehr.“ Es war seinerzeit sozusagen eine ganz geschmeidige Trennung, diesmal ist es anders. Poschner ist nach wie vor beim TSV 1860, obwohl das Übergangspräsidium unter dem Vorsitz von Siegfried Schneider vor Wochenfrist deutlich zum Ausdruck brachte, dass man sich nicht gerade an Poschner klammert. „Wir wären gesprächsbereit, wenn Herr Poschner mit einem Angebot auf uns zukommt“, sagte Bay im Trainingslager in Bodenmais. Kam Poschner bislang aber nicht, und somit bleibt er weiter Ansprechpartner. Bay äußerte sich auch zum Thema Zugänge: „Die Situation ist schwierig, und sie wird mit jedem Transfer schwieriger, den die anderen Vereine melden. Wo wir im Detail stehen, ist eine Sache, die es jetzt mit dem Sportchef zu besprechen gilt.“

Die Aussage von Felix Magath, das Thema 1860 sei für ihn vom Tisch, kommentierte Bay so: „Ich habe mich über diese Aussage etwas gewundert. Gleichzeitig ist es so, dass auch er die Zeitung lesen kann und weiß, dass wir derzeit mit Poschner planen. Die Frage ist auch, welche Möglichkeiten wir im Rahmen unserer Finanzierung haben: Kann man sich überhaupt ein Konzept leisten, für das Magath zumindest bei seinen Erstliga-Engagements stand?“

Womit man beim Investor Hasan Ismaik wäre. Bay zu diesem Thema: „Wir stehen in einem regen Austausch, der auch ein zeitnahes Treffen zum Inhalt hat. Wir haben eine lange Liste an Themen, die sinnvoller Weise diskutiert werden sollten.“ Darunter sei nach wie vor ein Verkauf von Ismaiks Anteilen an einen neuen Investor. Wobei man, so Bay, nicht gleich „mit der Tür ins Haus fallen“ möchte. Gibt es auch die Hoffnung, dass sich Ismaik vielleicht doch an einer Verstärkung der Mannschaft beteiligen will? Bay: „Wenn er über Investitionen reden möchte, dann würden wir uns nicht verschließen.“

cm

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