Bayernliga kompakt

Rückschlag für Junglöwen - Wasserburg lässt Federn

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Nach drei Siegen in Folge musste sich der TSV 1860 II beim SV Donaustauf mit 1:2 geschlagen geben.

Der FC Pipinsried hat Unentschieden gespielt, bleibt aber ungeschlagen. Deisenhofen festigt Rang vier mit einem Sieg gegen Nördlingen. Die Junglöwen verlieren wieder nach drei Siegen in Folge.

München – Zum Auftakt der Rückrunde mussten die Topteams der Bayernliga Süd am Samstag etwas Federn lassen. So musste sich der ersatzgeschwächte Spitzenreiter FC Pipinsried im Heimspiel gegen Schwaben Augsburg mit einem 1:1 begnügen. Noch im ersten Durchgang konnten die von Ex-Profi Halil Altintop trainierten Schwaben Paolo Cipollas Führungstreffer (6.) egalisieren (25.). Trotz dieses kleinen Dämpfers ist Pipinsried auch nach 18 Spieltagen noch ungeschlagen und auf klarem Kurs in Richtung Regionalliga-Rückkehr. 

Auch der Tabellenzweite TSV Wasserburg kam im Heimspiel gegen den TSV Kottern nicht über ein 1:1 hinaus. In der 80. Minute verwandelte Maximilian Höhensteiger einen Strafstoß zur Führung des Aufsteigers. Doch die Allgäuer konterten nur 200 Sekunden später mit dem Ausgleich durch Armin Rausch. 

Die Verfolger rückten damit dem Spitzenduo ein wenig näher. Zu den Aspiranten auf Rang zwei gehört mittlerweile auch Aufsteiger FC Deisenhofen. Das Team des isländischen Trainer Hannes Sigurdsson blieb mit dem souveränen 3:0-Erfolg am Freitag beim TSV Nördlingen in den letzten acht Partien ungeschlagen. Für die Treffer sorgten Michael Bachhuber (10. Minute mit seinem 13. Saisontreffer), Tobias Rembeck (28.) und Florian Schmid (64.). „Das war ein verdienter Sieg und wir konnten zu null spielen“, freute sich Franz Perneker, der Manager des Neulings.

Lamotte-Elf kassiert nächste Niederlage

Einen Rückschlag erlitt dagegen der TSV 1860 II, der sich nach zuvor drei Siegen am Samstag bei Aufsteiger SV Donaustauf mit 1:2 geschlagen geben musste. Timo Spannesberger konnte den ersten Rückstand (40.) zwar kurz nach dem Wiederanpfiff egalisieren (48.), auf das 1:2 (56.) aber fanden Frank Schmöllers Junglöwen keine Antwort mehr. In der Schlussphase musste zudem noch Noel Niemann mit Gelb-Rot vom Platz (89.). 

Auch der TSV 1865 Dachaukehrte am Samstag ohne Punkte von einem Gastspiel bei einem Aufsteiger zurück. Mit dem 0:1 bei Türkspor Augsburg (Tor: 15.) verlor die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Lamotte nun drei der letzten vier Spiele.

Mühsam, aber immerhin stetig arbeitet sich indes der FC Ismaningaus der Abstiegszone. Mit dem 2:2 auf eigenem Platz gegen die SpVgg Hankofen-Hailing mussten sich Mijo Stijepics Ismaninger zwar zum vierten Mal in Folge mit einer Punkteteilung begnügen, blieben damit aber auch zum fünften Mal in Serie unbesiegt. Große Freude über den Fortbestand dieser Serie wollte am Samstag freilich nicht aufkommen. Hatte der FCI durch die Treffer von Taijiro Mori (25.) und Peter Schädler (44.) zur Halbzeit doch schon mit 2:0 geführt. Nach dem Seitenwechsel jedoch brauchten die niederbayerischen Gäste keine Viertelstunde, um auszugleichen (53. 56.). Beendet wurde die Begegnung nach den Gelb-Roten Karten für Ismanings Anton Siedlitzki (87.) und Gästespieler Mateusz Krawiec (92.) mit nur noch 20 Akteuren auf dem Feld.

SV Pullach verhindert Sturz auf letzten Platz

Auch der SV Pullachscheint zumindest allmählich den Abstiegskampf anzunehmen. Zwar blieb die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Benede durch das 1:1 beim SV Kirchanschöring zum zwölften Mal in Serie ohne Sieg, drei der jüngsten vier Partien aber endeten immerhin unentschieden. Nach frühem Rückstand (18.) sicherte Alexander Jobst am Samstag durch seinen Strafstoßtreffer zum Endstand (71.) nicht nur einen wertvollen Zähler für die „Raben“, sondern verhinderte auch das Abrutschen auf den letzten Rang, der den einzigen direkten Abstiegsplatz darstellt.  

Text: Klaus Kirschner und Matthias Horner

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