Beda schwärmt: Ein Mythos…

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Der Mythos Sechz’ger-Stadion: Auch Mathieu Beda freut sich schon auf den Abend, wenn die Löwen an der traditionsreichen Spielstätte auf seinen Ex-Verein 1. FC Kaiserslautern treffen.

Heute spielen die Löwen im Sechz’ger-Stadion gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Er stammt aus Südfrankreich, lebt erst seit ein paar Wochen in München, aber welchen Stellenwert das Sechz’ger-Stadion in den blauen Herzen einnimmt, darüber weiß Mathieu Beda bereits bestens Bescheid. „Dieses Stadion ist ein Mythos“, sagt der neue Abwehrmann der Löwen, „genauso wie die beiden Vereine, die am Mittwoch darin spielen: Der TSV 1860 und der 1. FC Kaiserslautern.“ Und das Ganze steht unter dem Motto: „Giesinger Heimatabend.“

Lautern ist Bedas Ex-Verein, bei dem er im Verlauf der vergangenen Rückrundeals Kapitän abgesetzt und schließlich aus dem Kader aussortiert wurde. Der neue Trainer Milan Sasic wusste nichts mit im anzufangen. Heute Abend sehen sich die beiden wieder. Reicht Beda seinem ehemaligen Trainer die Hand? „Natürlich“, sagt er, „damit habe ich überhaupt kein Problem.“ Allerdings mit einem seiner Oberschenkel. Leichte Beschwerden könnten seinen Einsatz möglicherweise gefährden.“

Ein Blick ins ehrwürdige Grünwalder Stadion

Ein Blick ins ehrwürdige Grünwalder Stadion © 
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Besonderes Flair: Selbst in der Niederlage (hier bei verpatzten Bundesliga-Aufstieg im Mai 2005) brodelt das Grünwalder Stadion und versprüht eine einzigartige Atmosphäre. © dpa
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Charmanter geht's ja kaum. © dpa
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Ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Max Merkel ... © Archiv
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... und Radi Radenkovic schrieben im Grünwalder Stadion Löwen-Geschichte. © Archiv
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Erinnerung an 1970: Beim Derby zwischen den Löwen und dem FC Bayern ging's ordentlich zur Sache. Gerd Müller legt hier den Ball an Keeper Radenkovic vorbei. © Archiv
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Der Schiedsrichter ermahnt - und Petar Radenkovic schmollt. So sieht's zumindest aus. © Archiv
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Hervorragender Blick: Ein Mann schaut aus dem Fenster seiner Wohnung ins Grünwalder Stadion. © dpa
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Der Schock für alle Löwen-Fans: Im Februar 2008 malten Fans des FC Bayern das Grünwalder Stadion in den Vereinsfarben an. © Schlaf
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Auch bei Schnee und Eis macht das Grünwalder eine gute Figur. © Kurzendörfer
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Sicherheit steht auch im Grünwalder Stadion an vorderster Stelle. © Schlaf
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Löwen-Fans im benachbarten Wohnhaus. © Schlaf
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Ein Löwen-Fan nimmt Abschied. © dpa
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Phantastischer Blick über das Grünwalder Stadion. © Jantz
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Bei Löwen-Spielen geht's auch in der Nachbarschaft des Grünwalder Stadions heiß her. © dpa
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Die Löwen haben ein Heimspiel - und die Massen pilgern ins Grünwalder Stadion. © dpa
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In der Nachbarschaft des Grünwalder Stadions: Ein Billard-Salon. © Westermann
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Auch hungrige Mäuler kommen rund ums Grünwalder Stadion auf ihre Kosten. © Westermann
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Ein Klassiker: Der Presseraum des Grünwalder Stadions. © Westermann
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Stummer Zeuge zahlreicher Spieler-Einläufe, die den Beginn wahrer Fußball-Schlachten markierten: Der Spielertunnel im Grünwalder Stadion. © Westermann
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Ohne Worte. © Westermann
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Die harte Ersatzbank. © Westermann
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Perspektive eines Spielers im Grünwalder Stadion. © Westermann
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Die tz hatte stets ihr eigenes Plätzchen... © Westermann
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... und dabei einen hervorragenden Blick aufs Geschehen. © Westermann
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Kein Krankenhaus-Gang, sondern die Katakomben des Grünwalder Stadions. © Westermann
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Hier fanden sich nach den Spielen die feinen Herrschaften ein: Die VIP-Loge. © Westermann
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Damit sich auch ja keiner verirrt... © Westermann
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Es muss nicht immer ein Entmüdungsbecken sein... © Westermann
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Die Kabine. Man beachte den an der Wand befestigten Föhn. © Westermann
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Noch ein Blick von Außen. © Haag
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Der TSV 1860 München und der FC Bayern - da schlägt's ausnahmsweise mal nicht 13. © dpa

Vier Löwen sind Europameister

Eine Torte für die Helden © sampics
Markus Schroth gratuliert Timo Gebhart zum Titel. © sampics
Timo Gebhart: So sieht ein Europameister mit Cap aus ... © sampics
... und so ohne. © sampics
Torben Hoffmann erkundigt sich bei Timo Gebhart, wie das so war in Tschechien. © sampics
Eine EM-Medaille und ein Löwen-Trikot: Sieht ziemlich gut aus. © sampics
Marco Kurz und seine Goldjungs © sampics
Timo Gebhart, Florian Jungwirth und Sven und Lars Bender zeigen ihre Trophäen. © sampics
Echt Gold? Florian Jungwirth prüft seine Medaille. © sampics
Löwen-Wirtin Christl (l.) empfängt ihre Bubis mit einer Glückwunsch-Torte. © sampics
Gruppenbild mit Dame: Die EM-Helden heben ein Gläschen mit Löwen-Wirtin Christl © sampics
Und noch ein Schluck! Sie haben es sich verdient. © sampics
Beste Stimmung bei den EM-Helden © sampics
Die Glückwunsch-Torte in ihrer ganzen Pracht © sampics
Rückblick - Hier schrieben sie Geschichte: Zum ersten Mal seit 16 Jahren ist das deutsche U-19-Team wieder Fußball-Europameister geworden. Das Löwen-Quartett Florian Jungwirth, Timo Gebhart, Sven und Lars Bender hatte großen Anteil am diesem Erfolg. © dpa
Zum ersten Mal seit 16 Jahren ist das deutsche U-19-Team wieder Fußball-Europameister geworden. Das Löwen-Quartett Florian Jungwirth, Timo Gebhart, Sven und Lars Bender hatte großen Anteil am diesem Erfolg. © dpa
Zum ersten Mal seit 16 Jahren ist das deutsche U-19-Team wieder Fußball-Europameister geworden. Das Löwen-Quartett Florian Jungwirth, Timo Gebhart, Sven und Lars Bender hatte großen Anteil am diesem Erfolg. © dpa
Zum ersten Mal seit 16 Jahren ist das deutsche U-19-Team wieder Fußball-Europameister geworden. Das Löwen-Quartett Florian Jungwirth, Timo Gebhart, Sven und Lars Bender hatte großen Anteil am diesem Erfolg. © dpa
Zum ersten Mal seit 16 Jahren ist das deutsche U-19-Team wieder Fußball-Europameister geworden. Das Löwen-Quartett Florian Jungwirth, Timo Gebhart, Sven und Lars Bender hatte großen Anteil am diesem Erfolg. © dpa

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Fit und total heiß ist dafür ein anderer Löwe: Daniel Bierofka: „Das ist für mich wie ein Zweitligaspiel“, sagt der 29-jährige Linksaußen, „ich freu mich richtig drauf.“ Vor allem eben, weil’s im Sechz’ger ist: „Hier habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Löwen spielen sehen.“ Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren war das, am 2. August 1988. Der TSV 1860 mit Bierofkas Vater Willi als Trainer empfing zum Saisonstart in der Bayernliga den FC Amberg und fegte diesen mit 7:0 vom Platz. Der neunjährige Daniel saß neben seiner Mutter auf der Tribüne und staunte: „Mensch, habe ich gedacht, was für ein Riesenverein. Von da an war ich Löwen-Fan.“

Bierofka: "Nur mit den Bayern-Amateuren"

Noch knapp zwei Wochen bis zum Ligastart. Für die Löwen steht der nächste Test an - die Roten Teufel sind zu Gast. Michel Marcolesco sagt ihnen warum es sich um ein ganz besonderes Spiel handelt.

Und deshalb freut er sich auch narrisch darauf, dass er endlich zum ersten Mal im Stadion an der Grünwalder Straße als Spieler der Blauen auflaufen darf. Neuland ist es allerdings nicht für ihn. Bierofka: „Ich darf’s ja eigentlich gar nicht laut sagen, aber damals, als ich bei den Bayern-Amateuren war, habe ich schon ein paar Mal dort gespielt.“ Allerdings vor einer stets mickrigen Kulisse. „Die Zuschauer konntest du eigentlich immer an den Fingern einer Hand abzählen“, sagt Daniel.“

Da war er aus den Zeiten als junger Fan bei den Löwen andere Zahlen gewohnt: „Da kamen manchmal 30 000 ins Stadion – und das in der drittklassigen Bayernliga. Und ich glaube, dass auch gegen Lautern die Unterstützung unserer Fans groß sein wird. Schließlich ist das Spiel für uns auch eine Standortbestimmung.“

Und bereits der vorletzte Test. Am Sonntag geht’s dann in der Allianz Arena gegen den türkischen Meister Galatasaray Istanbul, und eine Woche drauf wird’s schon ernst: Im Pokal gegen Neustrelitz. Naja, ein bisschen ernst…

Quelle: tz

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