Nationalspieler kommt zu 1860

Simon-Transfer perfekt! Lauth: "Große Perspektive"

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Krisztian Simon wird künftig bei den Löwen mit der Rückennummer 14 auflaufen.

München - Die Löwen haben am letzten Tag der Transferperiode noch einmal zugeschlagen. Krisztian Simon heißt der Mann, der die verletzungsbedingt dünn besetzte Offensive der Sechziger verstärken soll.

Andreas Voglsammer, Juan Agueldo, Guido Burgstaller – das sind nur drei der Namen, die in den vergangenen Wochen als potenzielle Sturm-Zugänge beim TSV 1860 diskutiert wurden. Am Montag, am letzten Tag der Transferperiode, schufen die Löwen Fakten. Krisztian Simon heißt der Mann, der die verletzungsbedingt dünn besetzte Offensive der Sechziger verstärken soll. Der 23-jährige ungarische Nationalspieler kommt von Pokalsieger Ujpest Budapest und soll am Dienstag an der Grünwalder Straße vorgestellt werden.

"Wir haben Krisztian schon länger im Visier und jetzt hat sich die Möglichkeit ergeben, ihn zu holen", freut sich Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner über den Neu-Löwen. Der beidfüßige Offensivallrounder kann auf den Flügeln und im Zentrum zum Einsatz kommen. "Er bringt eine gute Schnelligkeit mit und hat Zug zum Tor."

Mit Simon, der vom Münchner Spielerberater Serafino Luzzi betreut wird, bekommen die Löwen einen variabel einsetzbaren Spieler, der sich auf den offensiven Außenbahnen ebenso zurechtfinden sollte wie als (hängende) Spitze. Der Blondschopf könnte also mehr sein als nur ein potenzieller Okotie-Ersatz – vom Profil her genau das, was Poschner vorschwebte.

Bereits im Sommer hatten sich die Löwen mit Simon beschäftigt, damals fiel er wegen seiner Schmächtigkeit durchs Raster. Inzwischen soll er an Robustheit zugelegt haben. Was sich im harten Zweitliga-Geschäft bald zeigen wird. Benny Lauth, der beim Budapester Lokalrivalen Ferencvaros spielt, lobte den Neu-Löwen gegenüber der tz: „Das ist ein schneller Spieler, der bevorzugt über Außen kommt und stark im Eins-gegen-eins ist. Im Lokalderby hat er gegen uns das Siegtor geschossen und ein sehr gutes Spiel gemacht. Und mit seinen 23 Jahren hat er noch eine große Perspektive.“

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Drei neue Spieler sind also dazugekommen, doppelt so viele haben die Löwen verlassen. Grzegorz Wojtkowiak (Danzig), Marin Tomasov (Rijeka), Sebastian Hertner (Aue), Yannick Stark (Darmstadt) – am Montag kamen noch die bei den Profis aussortierten Markus Steinhöfer (nach Aalen) und Bobby Wood hinzu, den die Löwen zum Abstiegskonkurrenten ins Erzgebirge ziehen ließen. „Aue hat frühzeitig sein Interesse bekundet. Jetzt kam noch einmal Bewegung in die Sache, sodass wir uns entschlossen haben, ihn abzugeben. Wir wünschen Bobby für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, hieß es in der entsprechenden Pressemitteilung. Klingt nicht unlustig. Schließlich kommt Aue am 5. April zum Duell nach München. Auch Stark (15. Februar in Darmstadt) und Steinhöfer (20. März in München) dürften gegen ihren ehemaligen Verein besonders motiviert sein. Langweilig wird sie nicht, diese Rest-Rückrunde.

lk/pm

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