Zehn Gegentore in zwei Spielen

Benno Möhlmanns böse Erinnerung an 1860

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Im Januar 1980 erlebte Benno Möhlmann gegen 1860 ein böses Erwachen.

München - Es war eins der verrücktesten Bundesligaspiele in der Geschichte des TSV 1860 – und Benno Möhlmann war dabei. Als Leidtragender.

Am 26. Januar 1980 führten die Löwen in Bremen bis zur 88. Minute mit 4:2, dann fielen innerhalb von zwei Minuten vier Tore (!), und der TSV 1860 verließ das Weserstadion mit einem 6:4-Sieg. Den Schlusspunkt setzte übrigens Benno Möhlmann, der damals im Bremer Mittelfeld spielte und vorher schon den Treffer zum 2:3 erzielt hatte. „Ich habe ja einige Doppelpacks in meiner Karriere erzielt“, sagte der neue Löwen-Trainer Mittwoch zur tz, „aber über den konnte ich mich wirklich nicht freuen.“

Verständlich. Es war für ihn und Werder ein Spiel zum Vergessen. Deshalb wusste der 61-Jährige auch das Endergebnis nicht mehr genau. „Ist es nicht sogar 7:3 für Sechzig ausgegangen…?“ An eins aber erinnert er sich genau: „Es waren miserable Platzverhältnisse. Schnee und Eis, deshalb konnte bei 1860 auch so ein Leichtgewicht wie Horst Wohlers groß aufspielen, der gleich drei Tore erzielt hat.“

Das Hinspiel in München hatten die Bremer übrigens 1:4 verloren. Zehn Gegentore für Möhlmann in seinen beiden einzigen Spielen gegen die Löwen – es gibt wahrlich bessere Bilanzen. Übrigens: Werder Bremen und Möhlmann stiegen nach dieser Saison ab.

tz

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