Auch wegen Ismaik

Löwen planen angeblich Not-Verkauf von Wolf

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Marius Wolf soll den TSV 1860 im Winter notgedrungen verlassen.

München - Nach den Drohungen von Hasan Ismaik und der dennoch nötigen Verstärkung des Kaders soll der TSV 1860 den Not-Verkauf von Marius Wolf planen.

Lange Zeit hatten sie beim TSV 1860 traurige Tradition, die sogenannten Not-Verkäufe von Talenten an höherklassige Vereine. Eigentlich sollten die Zeiten vorbei sein. Doch in diesem Winter könnte es wieder einmal soweit. Einem Bericht der Bild zufolge werden die Löwen Marius Wolf abgeben müssen. Und das, obwohl der 20-Jährige erst im November seinen Vertrag verlängerte.

Will sich 1860 im Winter mit zwei bis drei Spielern verstärken, muss Geld her. Mit der von Hasan Ismaik genehmigten Summe von einer Million Euro können die Löwen aber nicht wirklich planen, denn durch die verweigerte Umwandlung der Verbindlichkeiten in Genussscheine droht Sechzig eine Strafe im hohen sechsstelligen Bereich. Und der Verkauf von Wolf würde etwa zwei Millionen Euro in die leeren Kassen spülen. Dieses Geld kann der TSV 1860 aber nur in dieser Winter-Transferperiode sicher einstreichen. Denn bei einem Abstieg (Wolfs Vertrag gilt dem Bericht zufolge nicht für die 3. Liga) oder gar einer Insolvenz würden die Löwen keinen Cent sehen.

Fakt ist: Durch einen Transfer kann Wolf zum Sechzig-Retter werden. Denn auch, wenn sein Verlust den Löwen sportlich wehtun dürfte, könnte die Ablösesumme 1860 (vorerst) vor dem finanziellen Kollaps bewahren.

Wolf wird mit Stuttgart, Mainz und Gladbach in Verbindung gebracht.

fw

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