Stürmer könnte in seine Heimat zurückkehren

Bericht: Hauptstadtklub lockt Rubin Okotie

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Rubin Okotie wechselte 2014 zum TSV 1860 München.

München - Die Personalplanungen bei den Löwen laufen auf Hochtouren - das hoffen zumindest die Fans. Viel zu vermelden gab es bislang nicht, stattdessen nur Gerüchte. Ein neues keimt jetzt in Österreich auf. Dabei geht es um Rubin Okotie.

Die sportliche Zukunft von Stürmer Rubin Okotie bei den Löwen steht in den Sternen. Der Vertrag des Shootingstars der vergangenen Hinrunde läuft bis 2016 - ein Verkauf des Österreichers scheint wahrscheinlich. Der 28-Jährige hatte sich in der ersten Saisonhälfte als wahrer Knipser entpuppt und bis zum 20. Spieltag satte 13 Tore erzielt. Danach kam, auch verletzungsbedingt, nicht mehr viel.

Dennoch bleibt zu konstatieren: Ohne die Tore des Nationalspielers hätten es die Löwen bei weitem nicht in die Relegation geschafft, über die sich die Münchner den Verbleib in der 2. Bundesliga sichern konnten.

Ob Rubin Okotie auch in der kommenden Saison zum Kader der Blauen gehören wird? Aus sportlicher Sicht täte ein Abschied weh, auch wenn Okotie am Ende der Saison seinen sportlichen Wert nicht mehr unterstreichen konnte. Für das notorisch spärlich gefüllte Konto der Sechzger wäre ein Verkauf aber ein Segen: Rund zwei Millionen Euro könnte ein Wechsel Okoties möglicherweise einbringen. Und jetzt tut sich mit Austria Wien ein erster ernsthafter Interessent auf. Das Internetportal oe.24.at berichtet, dass der neue Trainer Torsten Fink gerne einen österreichischen Stürmer verpflichten würde. Wunschspieler hierfür war zunächst Okoties Nationalmannschaftskollege Marc Janko, doch der sagte den "Veilchen" ab und wechselt lieber zum Schweizer Champions-League-Teilnehmer FC Basel. Jetzt könnte es theoretisch dazu kommen, dass Rubin Okotie wieder an den Prater zurückkehrt - es wäre das dritte Mal, dass der Angreifer nach 2007 bis 2010 und 2013/14 wieder für den österreichischen Hauptstadtklub spielen würde. Allerdings ist das tatsächlich nur Theorie, denn Okoties Berater Reinhard Tichy bestritt gegenüber der tz jegliche Kenntnis über ein Interesse der Austria: "Ich weiß nichts davon. Rubin ist am Dienstag ganz normal beim Training."

Sollte Okotie die Löwen aber tatsächlich verlassen, wird der Druck auf Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner noch größer, eine schlagkräftige Truppe für die neue Saison zusammenzustellen. Immerhin: Das nötige Geld für einen passenden Nachfolger für Okotie (Rouwen Hennings?) wäre dann vermutlich immerhin vorhanden.

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