Bierofka hadert: „Uns fehlen 30 Tore“

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Skepsis: Holpriger Start für Coach Bierofka.

München - Daniel Bierofkas Start in die Trainerkarriere verlief bislang schleppend. Mit der U21 des TSV 1860, die er während der Wintervorbereitung von dem zu den Profis aufgestiegenen To...

München - Daniel Bierofkas Start in die Trainerkarriere verlief bislang schleppend. Mit der U21 des TSV 1860, die er während der Wintervorbereitung von dem zu den Profis aufgestiegenen Torsten Fröhling übernahm, konnte er noch kein Spiel gewinnen.

Ein Punkt aus zwei Partien steht zu Buche. Schlimmer noch: In beiden Begegnungen blieben die Junglöwen ohne eigenen Treffer. „Uns fehlen 30 Tore“, setzt Bierofka zur Begründung an. In der Tat waren Korbinian Vollmann (14 Saisontore), Fejsal Mulic (8), Richard Neudecker (6) und Marius Wolf (3) für sogar 31 Tore verantwortlich. Während Vollmann, Wolf und Mulic mittlerweile den Sprung zu den Profis geschafft haben, wird der 18-jährige Juniorennationalspieler Neudecker in der U19 gebraucht, um dort den Abstieg zu verhindern.

Befüllt werden sollten diese Lücken von Offensivakteuren wie Robert Glatzel, Stephane Mvibudulu oder Neuzugang Jimmy Marton. „Uns fehlt die letzte Gier“, bemängelt der Coach. Unverkennbar ist jedoch auch ein Qualitätsverlust. Am Samstag (15 Uhr, im Grünwalder Stadion) bietet sich den Offensivkräften eine ideale Gelegenheit, um den Gegenbeweis anzutreten. Dann empfängt die nach wie vor zweitplatzierte Bierofka- Elf die Würzburger Kickers zum Gipfeltreffen. Der Spitzenreiter Würzburg verlor in dieser Spielzeit bislang nur eine von 25 Partien: Das Hinspiel gegen den TSV 1860 II. Dank der Treffer von Marius Wolf und Fejsal Mulic bezwangen die Junglöwen den ambitionierten Aufstiegsfavoriten mit 2:0. Das bedeutet aber auch, dass Bernd Hollerbachs Team auswärts noch unbesiegt ist. Der TSV 1860 II dagegen musste vier seiner fünf Saisonpleiten im Grünwalder Stadion hinnehmen, so dass die Frage nach dem Favoriten nicht gestellt werden muss.

Bierofka: „Würzburg ist eine ausgebuffte Mannschaft"

Zumal das Team der Junglöwen nur wenig mit jenem aus der Hinrunde gemein hat. Bange machen gilt dennoch nicht für Bierofka: „Würzburg ist eine ausgebuffte Mannschaft, die sehr effektiv und ergebnisorientiert spielt und absolut zu Recht unangefochtener Tabellenführer ist. In der momentanen Situation haben wir aber nichts zu verlieren, daraus müssen wir unsere Motivation schöpfen.“ Mit einem Nachholspiel in der Hinterhand rangiert der Löwen-Nachwuchs neun Punkte hinter dem Tabellenführer auf Platz zwei. Bei zehn verbliebenen Spieltagen könnte man denken: Die Würzburger sind nicht uneinholbar.

Der 36-jährige Übungsleiter aber betont: „Bei uns hat nie jemand von der Meisterschaft gesprochen“. Vielmehr wird es für die Bierofka-Elf schwierig genug, den zweiten Platz zu verteidigen. Nur zwei Zähler dahinter lauert Lokalrivale FC Bayern II auf Position drei. Am Samstag (14 Uhr) müssen Erik ten Hags kleine Bayern nach Illertissen, am Donnerstag empfangen sie den SV Seligenporten. Der TSV 1860 II tritt am Donnerstag noch bei Wacker Burghausen an, ehe am Ostermontag, dem 6. April (14.30 Uhr), das Derby auf dem Programm steht. So verwundert es nicht, dass sich der im Sommer zu den Bayern- Amateuren gewechselte Ex-Löwe Phillipp Steinhart im Gipfeltreffen am Samstag „ein Unentschieden wünscht“.

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Quelle: fussball-vorort.de

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