Bierofka: "Wir haben nichts zu verlieren"

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Daniel Bierofka hofft im dritten Spiel auf den ersten Dreier als Cheftrainer der kleinen Löwen.

TSV 1860 München II - Am Samstag kommt es im Grünwalder Stadion zum ersten Kracher binnen zehn Tagen für die kleinen Löwen. Die Elf von Daniel Bierofka empfängt den Tabellenführer aus Würzburg.

Macht's noch einmal, kleine Löwen. Am Samstagnachmittag empfäng der TSV 1860 II den fast schon enteilten Tabellenführer Würzburger Kickers. Die Mannschaft von Daniel Bierofka hat bei einem Spiel weniger aktuell neun Zähler Rückstand auf die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach. Im Hinspiel gelang den Löwen ein 2:0-Sieg bei den Unterfranken. Die beiden Torschützen von damals werden am Samstag allerdings nicht mithelfen. Marius Wolf und Fejsal Mulic haben sich durch starke Leistungen einen Platz im Kader Profis erkämpft.

Löwen-Dompteur Daniel Bierofka hält deshalb den Ball flach und schiebt die Favoritenrolle dem Spitzenreiter zu. "Würzburg ist eine ausgebuffte Mannschaft, die sehr effektiv und ergebnisorientiert spielt", sagt der 36-Jährige auf der Website des TSV 1860. "Sie sind absolut zu Recht unangefochtener Tabellenführer."

Wegen des personellen Aderlass diverser Youngster, die unter Ex-U23-Coach Torsten Fröhling jetzt versuchen, den Klassenerhalt in der 2. Liga zu realisieren, stapelt Bierofka tief: "In der momentanen Situation haben wir nichts zu verlieren. Daraus müssen wir Motivation schöpfen."

Der ehemalige Mittelfeldmotor wartet als neuer Coach noch auf seinen ersten Sieg. Gegen Schalding-Heining reichte es zu einer torlosen Punktteilung, vergangene Woche verloren die kleinen Löwen gegen die Club-Reserve mit 0:2. Deshalb gibt Bierofka seinen Jungs einen einfach Rat. "Nicht lange darüber nachdenken. Einfach abhaken und mit Selbstvertrauen ins Spiel gegen Würzburg gehen." Er fordert außerdem von seiner Mannschaft mehr "Gier" vor dem gegenerischen Kasten, denn "dann klappt es auch mit den Toren", ist sich Biero sicher.

Mit einem Sieg könnte die Liga vielleicht noch einmal spannend werden. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass der TSV 1860 II am Ostermontag auch den FC Bayern II im kleinen Derby in die Knie zwingt. Dann wären es nur noch drei Zähler Rückstand auf die Würzburger.

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Quelle: fussball-vorort.de

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