Routinier avanciert zum Pechvogel

Bitter! Kokocinski trifft zum Regensburger Sieg

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Michael Kokocinskis Malheur kostete die kleinen Löwen drei Punkte.

TSV 1860 München II – Die kleinen Löwen haben ihr Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg mit 0:1 verloren. Ausgerechnet ein Eigentor durch Michael Kokocinski besiegelte die Heimpleite.

Die Gäste legten zu Beginn gleich los wie die Feuerwehr und hatten nach vier Minuten den ersten Hochkaräter. Marc Lais zog aus 22 Metern ab, doch sein Schuss flatterte über den Kasten von Michael Netolitzky. Acht Minuten später nahm sich Ex-Löwe Markus Ziereis von der Strafraumgrenze ein Herz, doch auch sein Schuss verfehlte das Tor der Hausherren.

In der 17. Minute avancierte Routinier Michael Kokocinski zum Pechvogel der Partie. Nach einem Doppelpass mit Schlussmann Netolitzky beförderte er zum Entsetzen der Heimfans die Kugel zum 0:1 ins eigene Netz. Eine Minute später verpasste Marcel Hofrath, auf 2:0 für den Jahn zu stellen. Seine Doppelchance entschärfte Netolitzky im Gehäuse des TSV 1860. Die Drangphase der Gäste war damit aber noch nicht beendet, denn nach 20 Minuten zeichnete sich der Sechzig-Keeper mit einer starken Parade gegen Kolja Pusch aus.

Neun Minuten später waren dann endlich die Blauen an der Reihe. Nach einer Vorlage von Nico Karger verfehlte Richard Neudeckers Schuss knapp das Tor. Drei Minuten später versuchte Sertan Yegenoglu sein Glück, doch auch sein Versuch pfiff am Regensburger Tor vorbei. In der 34. Minute wollten die Löwen-Fans einen Elfmeter, als Florian Pieper im Sechzehner des SSV zu Fall kam. Der Unparteiische ließ allerdings weiterspielen und es blieb bei der 1:0-Halbzeitführung für die Gäste.

Auch nach der Pause hatte der Gast zunächst den besseren Start. Ziereis tankte sich auf der linken Seite durch, traf aber zum Glück für die Löwen nur den Pfosten.

Mit einem Doppelwechsel (Lucas Genkinger kam für Michael Kokocinski – Simon Seferings ersetzte Nicolas Andermatt) versuchte Daniel Bierofka nach nicht ganz einer Stunde seiner Elf neues Leben einzuhauchen.

Doch die besseren Chancen hatte weiterhin der Tabellenführer. Marcel Hofrath eröffnete die Schlussviertelstunde mit einem Geschoss aus 16 Metern. Michael Netolitzky war allerdings auf dem Posten und konnte den Versuch erfolgreich verhindern. Die Löwen kamen nicht richtig vor das Jahn-Tor und suchten ihr Heil in Distanzschüssen. Die Versuche von Karger (79.) und Jimmy Marton (81.) waren allerdings leichte Beute für SSV-Keeper Philipp Pentke.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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