Auch Poschner äußert sich

Wood und Steinhöfer raus: Was von Ahlen sagt

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Markus Steinhöfer (l.) und Bobby Wood spielen kurzfristig in den Planungen von Trainer von Ahlen keine Rolle.

München - Bobby Wood und Markus Steinhöfer gehörten gegen Braunschweig nicht zum Löwen-Kader und werden wohl auch für das Pokalspiel keine Rolle spielen. Trainer von Ahlen dementiert disziplinarische Gründe.

Viele Löwen-Fans wunderten sich am Sonntag beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig, dass sowohl Angreifer Bobby Wood als auch Markus Steinhöfer nicht zum Aufgebot gehörten. Dass die Sechzger einen viel zu großen Kader besitzen und Trainer Markus von Ahlen jede Woche neu entscheiden muss, wer den Sprung in den 18er-Kader schafft und wer nicht, ist bekannt. Doch die beiden Spieler hatte es in dieser Kombination heuer noch nicht erwischt. So absolvierte das Duo am Sonntag eine Trainingseinheit mit der U21 an der Grünwalder Straße, anstatt mit den anderen Kollegen in der Allianz Arena zu weilen.

Nach tz-Informationen hatten sich die beiden Spieler zuletzt etwas daneben benommen, weshalb die kurzfristige Ausbootung disziplinarische Gründe gehabt haben könnte: Wood soll sich respektlos gegenüber Co-Trainer Tapalovic geäußert, Steinhöfer beim Auswärtsspiel in Aue auf der Bank eher belustigt reagiert haben, als seine Kollegen gerade das 0:3 kassiert hatten.

Trainer und Sportchef wollten diese Verfehlungen allerdings nicht bestätigen. "Die Spieler sind nicht total in Ungnade gefallen", formulierte es Coach Markus von Ahlen etwas kryptisch. Stattdessen hätten die nominierten Spieler derzeit schlichtweg einen sportlichen Vorteil. "Das ist einfach eine Entscheidung für Moritz Volz und Sebastian Hertner, die momentan im Kader sind."

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Auch für das Pokalspiel am Mittwoch werden wohl weder Steinhöfer noch Wood eine Rolle spielen. "Tendenziell kommen sie auch für das Freiburg-Spiel nicht in Frage", so von Ahlen. "Im Gesamtpaket haben wir uns für andere Spieler entschieden."

Auch Gerhard Poschner hielt sich bedeckt. "Es gab keinen Vorfall, ich habe keinen gesehen", sagte der Sportchef. Stattdessen appellierte er, Entscheidungen wie diese immer von zwei Seiten zu betrachten: "Die Leute müssen akzeptieren, dass Entscheidungen nicht immer gegen bestimmte Spieler sein müssen, sondern auch einmal FÜR andere Spieler. Das ist ein professioneller Ablauf."

Was den desolaten Tabellenplatz 18 betrifft, hat Poschner den Eindruck, "dass die Mannschaft weiß, um was es geht." Er sei "guter Dinge, dass wir sehr schnell da unten rauskommen."

Die kommenden Aufgaben in Bochum, gegen Düsseldorf und bei Union Berlin werden aber nicht leichter. Von Ahlen werde dennoch alle Zeit bekommen, "solange wir sehen, hören und spüren, dass früher oder später Ergebnisse kommen", meinte Poschner.

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