Brisantes Derby

1860-Pleite in Nürnberg wäre fatal ...

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Seine Profis müssten die Euphorie vom Überraschungscoup über den ambitionierten Bundesligisten ins Bayern-Derby am Montag (20.15 Uhr) mitnehmen, forderte Trainer Torsten Fröhling.

München - Nach zwei Niederlagen zum Zweitliga-Auftakt ist 1860 München in Nürnberg gefordert. Im Derby wäre eine weitere Pleite fatal.

Mit den positiven Gefühlen vom Pokal-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim in den Köpfen will der TSV 1860 München auch beim 1. FC Nürnberg bestehen. Seine Profis müssten die Euphorie vom Überraschungscoup über den ambitionierten Bundesligisten ins Bayern-Derby am Montag (20.15 Uhr) mitnehmen, forderte Trainer Torsten Fröhling.

„Wir müssen diesen Weg weitergehen“, sagte der Coach des seit Monaten kriselnden Fußball-Zweitligaclubs am Sonntag und sprach von einer guten Stimmung in der Mannschaft. Beim Gegner aus Franken hat er auch Schwachstellen ausgemacht. Die Nürnberger seien „noch nicht hundertprozentig als Mannschaft zusammengewachsen“, urteilte der Sechzig-Trainer.

Fehlen wird neben dem noch nicht spielberechtigten Neuzugang Stefan Mugosa, dessen Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern am Samstag fix gemacht wurde, aller Voraussicht nach auch wieder Dominik Stahl. Der Mittelfeldprofi habe nach wie vor Knieprobleme, sagte Fröhling.

Nach Niederlagen in den ersten beiden Punktspielen erwartet der 48-Jährige nun in Nürnberg „ein leidenschaftliches Derby“. Das Weiterkommen im Pokal habe das Selbstbewusststein seiner Profis in jedem Fall gesteigert. „Wenn man Erfolg hatte, ist es schön, in Ruhe zu arbeiten, dass die Jungs merken, dass es funktioniert.“

Die Nürnberger müssen zwei Wochen nach ihrem ersten Saisonsieg weiter auf Linksverteidiger Laszlo Sepsi verzichten. Auch für Sebastian Kerk kommt die Partie zu früh. „Defensiv gut stehen ist ein Ziel. Das Ziel wird wieder sein, zu Null zu spielen“, meinte Trainer René Weiler zur Taktik seines Teams. Über 30 000 Zuschauer werden zum Derby erwartet, in dem alles offen sei, wie der FCN-Coach urteilte: „1860 hat zwei knappe Spiele in der Liga verloren, aber Hoffenheim rausgekegelt aus dem Pokal. Das ist eine gute Mannschaft - ohne Wenn und Aber.“

dpa

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