Bierofka hofft auf Lerneffekt bei den Junglöwen

Bruderduell im kleinen Derby

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Löwe Emanuel Taffertshofer (l.) trifft im kleinen Derby auf Bruder Ulrich.

TSV 1860 München - Das Derby zwischen der SpVgg Unterhaching und dem TSV 1860 II (Sonntag, 14.00) indes steht unter einem besonderen Stern. So gibt es zwischen den Rivalen viele Berührungspunkte.

Dies betrifft nicht nur die Brüder Taffertshofer. Ulrich kickt für Haching, Emanuel für die Sechziger. Prominentester Ex-Löwe bei den Vorstädtern ist aber Manfred Schwabl. Der Hachinger Präsident trug immerhin 83-mal das Trikot der „Blauen“. Die größte Schnittmenge besitzt allerdings Hachings Trainer Claus Schromm. Sechs Jahre arbeitete er im Nachwuchsbereich des TSV 1860. Unter Schromms Regie gewannen die A-Junioren der Löwen 2007 den deutschen Pokal, viele seiner Schützlinge schafften den Sprung in den Profibereich. Nicht nur deshalb fiebert der 46- Jährige dem Duell mit seinem Ex-Verein entgegen. „Ich bin überzeugt: Im Sportpark ist am Sonntag wieder richtig was los. Der TSV 1860 verfügt über eine sehr talentierte Mannschaft, wir wollen aber unbedingt unsere positive Serie fortsetzen“, betont Schromm.

Daniel Bierofkas Junglöwen dagegen konnten sich nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg mit einem 4:0-Erfolg in Bayreuth wieder ein kleines Polster auf die Relegationsränge zulegen. Der 36-jährige Trainer hofft, die Talsohle damit durchschritten zu haben und geht davon aus, dass er und sein Team aus den „wahnsinnigen Erfahrungswerten“, die während dieser Negativserie gesammelt wurden, „gelernt haben“. Dies gelte es am Sonntag „in einem schweren Spiel zu beweisen“, fordert Bierofka von seiner Elf ein.

Als Aktiver machte der Ex-Profi im Übrigen weniger gute Erfahrungen mit der Spielvereinigung: In der Saison 2000/01 musste er mit den Löwen nach beiden Bundesliga(!)-Partien gegen die Hachinger den Platz als Verlierer verlassen (0:2, 2:3). Einzig im Pokal war er zweimal gegen Unterhaching siegreich, einmal mit 1860 (2:1 n.V., 2. Runde 2000/01) und einmal mit Leverkusen (7:6 n.E., Viertelfinale 2002/03). Wehmut dürfte bei beiden Vereinen aufkommen bei der Erinnerung an diese längst vergangenen Zeiten.

Quelle: fussball-vorort.de

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