Promi-Künstler tot: Hunderttausende Münchner sehen täglich seine Werke

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Bülow-Coup! Schneider lobt Maurer

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Kai Bülow spielte gegen Union Berlin im Mittelfeld

München - Trainer Reiner Maurer hat nach dem jüngsten Sieg die Chance, die Weichen schon mal für die kommende Saison zu stellen. Zum Beispiel im Mittelfeld. Präsident Dieter Schneider in begeistert.

Immerhin: Gegen Dortmund haben die Löwen nicht verloren. Ein 1:1 erkämpften sie beim 150-Jahre-Jubiläumsspiel am 24. Juli 2010 im Grünwalder Stadion – während ihrer traditionell erfolgreichsten Saisonphase: der Vorbereitung.

Union Berlin - TSV 1860, Spielbilder und Noten: Fünf Mal die 2

Bell L.) gegen Mosquera © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Ede (l.) gegen Rukavina © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Rakic (l.) gegen Göhlert © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Aigner (l.) gegen Göhlert © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Michael Parensen gegen Stefan Buck © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Kevin Volland (l.) jubelt mit Stefan Aigner © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Marcel Höttecke (r.) gegen Djordje Rakic. Die Einzelkritik: © dpa
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Király: Vor allem zu Beginn ein echter Rückhalt. Allein in der elften Minute mit zwei Glanzparaden. Note: 2 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Rukavina: Auf der rechten Seite zumeist mit Defensivaufgaben beschäftigt, die er ohne Hektik erledigte. Note: 3 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Bell: Ein paar kleine Unachtsamkeiten in der Innenverteidigung, die ohne Folgen blieben. Note: 3 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Buck: Das Pendeln zwischen der Außenbahn und der Zentrale bereitet ihm keine Probleme. Sehr umsichtig im Spielaufbau. Note: 2 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Ignjovski: Wieder auf der linken Bahn eingesetzt. Sehr engagiert in den Duellen und mit guten Aktionen nach vorne. Note: 3 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Bülow: Rotierte aus der Abwehr ins Mittelfeld. Der Ex-Rostocker hielt das Zentrum dicht und bereitete das 1:0 perfekt vor. Note: 2 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Stahl: Wie gewohnt ungemein bissig in den Zweikämpfen. Dass bei Union immer weniger nach vorne ging, lag auch an ihm. Note: 2 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Aigner: Brauchte eine Zeit, um in die Partie zu finden. Steigerte sich nach der Pause. Note: 3 © Getty
92. Aygün: o. B © sampics
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Bierofka: Rackerte auf der linken Seite rauf und runter, doch der letzte Zug zum Tor gelang nicht. Note: 3 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
85. Camdal: o. B. © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Volland: Scheiterte in der 33. Minute nach einem Alleingang an Höttecke. Machte es kurz vor Schluss viel besser… Note: 2 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
Rakic: Viel unterwegs als einzige echte Spitze. Erarbeitete sich einige Chancen, die er aber nicht verwerten konnte. Note: 3 © Getty
Union Berlin - TSV 1860: Erste Bilder des Spiels
72. Wood: o. B. © Getty

Schöne Erinnerungen sind das. Aber als Trostpflaster für eine verschenkte Spielzeit dann doch ein bisserl zu wenig. Das weiß auch Reiner Maurer. So sehr sich der Trainer darüber freut, „dass sich die Mannschaft mit dem späten 1:0 gegen Union mal selbst belohnt hat nach dem Pech gegen Duisburg, Düsseldorf und Aue“, so unzufrieden ist er mit der Ausbeute insgesamt. „Meine Vorstellung ist schon höher als das, was wir momentan haben.“

Wenigstens dürfte nach hinten nichts mehr anbrennen bei zehn Zählern Vorsprung auf den 16. Platz, den derzeit der Karlsruher SC belegt. Am Freitag ist Rot-Weiß Oberhausen (ebenfalls 23 Punkte) zu Gast in der Arena. Kevin Volland, Schütze des 1:0 in Berlin, setzt auf Sieg: „Das wäre super, damit wir erst gar nicht mehr mit den Abstiegsplätzen in Berührung kommen.“ Auch Maurer, für den es bei einer Pleite in Berlin hätte ungemütlich werden können, weiß um die Nervosität im 1860-Umfeld: „Wenn’s am Freitag in Berlin schiefgegangen wäre“, sagt er, „dann wäre wieder alles hochgekocht worden“.

Einstweilen bleibt der ­Deckel drauf. Und Maurer hat die Chance, die Weichen schon mal für die kommende Saison zu stellen. Zum Beispiel im Mittelfeld, wo Innenverteidiger Kai Bülow auch gegen Oberhausen als „Sechser“ auflaufen wird. Maurer lobt Bülow ob seiner Laufstärke und seiner Fähigkeit, den tödlichen Pass zu spielen. In Berlin war Bülow bester Feldspieler, lieferte die Vorlage zum Tor. „Ich kannte die Position aus Rostock“, sagt er. „Da habe ich das öfters gespielt.“

Dominik Stahl und Kai Bülow – die blaue Doppel-Sechs der Zukunft? Es sieht so aus. Aleks Ignjovski wird sich nach der Saison verabschieden, für Florin Lovin (Vertrag bis 2012) wird ein Käufer gesucht. Unter Maurer hat der Rumäne schlechte Karten. „Für Lovin ist es natürlich eine unbefriedigende Situation“, sagt der Coach. „Er muss arbeiten, dass er wieder reinkommt in die Mannschaft.“

Bei Präsident Dieter Schneider sorgen Maurers Personalrochaden für Glücksgefühle: „Ich find’s super. Die Stabilität war einer der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Schneider zur tz. Zurückhaltend gibt er sich beim Thema Lizenz: „Wir sind nach wie vor in Verhandlungen, basteln unsere Konzepte zusammen, dass spätestens zum 15. März alles steht.“

lk

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