Hannes Ringlstetter im Interview

Club- und 1860-Fan: "Was haben Sie verbrochen?"

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Hannes Ringlstetter.

München - Am Montagabend steigt im Grundig-Stadion das Kellerderby zwischen Nürnberg und 1860. Wir sprachen mit einem, dem beide Vereine am Herzen liegen, mit Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Musiker Hannes Ringlstetter (44).

Club-Fan und Löwen-Sympathisant – was haben Sie eigentlich verbrochen, Herr Ringlstetter?

Ringlstetter: Ich weiß es doch auch nicht. Wahrscheinlich war ich im letzten Leben ein Bayern-Fan und das rächt sich jetzt… Das nur als Warnung für alle Bayern-Fans, wenn’s eine Wiedergeburt gibt, dann erwischt es euch halt im nächsten Leben.

Sie waren am vergangenen Wochenende beim Heimspiel der Löwen gegen den FSV Frankfurt in der Arena. Würden Sie noch auf den Nicht-Abstieg wetten?

Ringlstetter: Naja, irgendwie wird’s schon gut gehen. Das Spiel hätten sie niemals verlieren dürfen. Aber zu diesem 0:2 fallen mir nur Phrasenschwein-Sätze ein: Wer vorne die Tore nicht macht…

Der Club hat beim 0:1 in Braunschweig ebenfalls einen harmlosen Eindruck hinterlassen. Was glauben Sie, wo wird die Reise für den FCN hingehen in dieser Saison?

Ringlstetter: Irgendwie die Liga halten, mehr geht nicht. Der neue Trainer macht Hoffnung.

Klubpolitisch hat sich die Lage in Nürnberg nach der gescheiterten Revolution gegen Martin Bader beruhigt, bei 1860 ist im Rechtsstreit Mayrhofer/Kirmaier kein Ende in Sicht. Ihr Kommentar?

Ringlstetter: Das kann ich nicht wirklich beurteilen, ich habe den Herrn Mayrhofer kennengelernt und finde ihn sympathisch. Er wirkt auf mich rechtschaffen.

Wo werden Sie das Spiel am Montag verfolgen und was wünschen Sie sich für ein Ergebnis?

Ringlstetter: Ich bin in Urlaub, dabei belasse ich es.

Wie oft ertappen Sie sich bei dem Gedanken: Im nächsten Leben werde ich Bayernfan?

Ringlstetter: Siehe oben. Wird klappen, denk ich…

Interview: lk

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