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Bommer lobt die Löwen und bootet Adlung aus

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Energie-Trainer mit (kurzer) Löwen-Vergangenheit: Rudi Bommer.
Energie-Trainer mit (kurzer) Löwen-Vergangenheit: Rudi Bommer. © dpa

München - Am Sonntag geht es um wichtige Punkte im Aufstiegskampf und Cottbus-Trainer Rudi Bommer hat gehörigen Respekt vor den Löwen. Daniel Adlung wird aber wohl nicht vorspielen dürfen.

Es war ein kurzes Intermezzo an der Grünwalder Straße, das Rudi Bommer im Jahr 2004 an der Grünwalder Straße hatte. Nach nur einem halben Jahr musste er den Trainerstuhl bei Sechzig wieder räumen. Nach dem 1. FC Saarbrücken, dem MSV Duisburg und Wacker Burghausen ist er nun Trainer von Energie Cottbus und gastiert am Sonntag (13:30 Uhr) in der Allianz Arena bei den Löwen.

Mit seinen Mannen brachte er 1860 am 26.10.2012 (!) die letzte Auswärtspleite (0:1) bei. Die Serie seines Ex-Vereins hat auch bei ihm Eindruck hinterlassen. "Ich freue mich, dass 1860 zur Zeit so richtig marschiert", sagte er der Bild und legt noch ein Lob nach: "Dieser Verein gehört vorne hin, ja eigentlich in die Bundesliga. Mit 41 Punkten ist Platz 3 auf alle Fälle drin." Bommer selbst hadert mit der Unbeständigkeit seines Teams, weiß aber auch: "Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir jeden schlagen."

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Ob der Löwen-Wunschkandidat Daniel Adlung (25) für die Lausitzer in der Arena auflaufen wird, scheint allerdings unwahrscheinlich. "Er hat uns mitgeteilt, dass er den Verein verlassen wird", so Bommer. "Ich will künftig eigentlich nur mit Spielern spielen, die bleiben."

Ein Einsatz Adlungs, der für die 1860-Verantwortlichen in der heimischen Arena sicher interessant wäre, ist nach dieser Aussage eher unwahrscheinlich..

Florian Weiß

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