Vallori und er starten durch

Adlung: von Ahlen erkennt meine Stärken

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Daniel Adlung (linkes Bild) mit Trainer von Ahlen.

München - Daniel Adlung war  neben dem zweifachen Torschützen Rubin Okotie und Gui Vallori der herausragende Akteur beim 3:0-Sieg der Löwen am Sonntag in Bochum. Er dankt Trainer Markus von Ahlen.

Vor rund zwei Monaten aber deutete noch überhaupt nichts darauf hin, Adlung wieder einen so hohen Stellenwert beim TSV 1860 einnehmen würde. Zwar stand Adlung am ersten Spieltag beim 2:3 in Kaiserslautern in der Start­elf, aber danach war er beim damaligen Trainer Ricardo Moniz nicht mehr erste Wahl: weg vom Fenster. Adlung auch deshalb, weil er einen Tag nach der Niederlage in der Pfalz mit einigen Kollegen spät nachts im Taxi unterwegs war…

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„Diese Geschichte war natürlich nicht gut für mich“, sagt Adlung, der aber auch Gründe anführt, warum es für ihn inzwischen wieder weitaus besser läuft. Vor allem wegen der Position. Bei Moniz wurde er meist auf der Außenbahn eingesetzt, wo sich der 27-Jährige aber nicht zu Hause fühlt. „Für diese Rolle fehlt mir der Antritt und die Endgeschwindigkeit“, gibt Adlung zu. „Im Zentrum, so wie jetzt, fühle ich mich einfach am wohlsten.“ Das sehe auch Markus von Ahlen so, sagt Adlung: „Der Trainer weiß, wo meine Stärken liegen.“ Schon beim 1:2 gegen Braunschweig und im Pokal gegen Freiburg (2:5) hatte Adlung dies trotz der Niederlagen durchaus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und wichtig sei dabei gewesen, „dass ich“, so Adlung, „nie den Kopf in den Sand gesteckt habe. Früher hätte ich das vielleicht getan.“

tz

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