"Stoppel" und "Adi"

Adlung: Am Anfang war es komisch ohne Stoppelkamp

+
Stoppelkamp und Adlung (r.) in der letzten Saison.

München - "Stoppel" und "Adi" waren zwei, die sich gesucht und gefunden hatten. Nun muss Daniel Adlung bei den Löwen ohne seine Kumpel Moritz Stopppelkamp auskommen.

Von wegen, im Profifußball ist alles nur auf Zweckbündnisse vieler Ich AGs aufgebaut. Hin und wieder finden sich zumindest zwei, die richtig dick miteinander sind. Wie in der vergangenen Saison Moritz Stoppelkamp und Daniel Adlung beim TSV 1860. „Gebrüder Sauhund“, taufte sie die tz. „Stoppel“ und „Adi“ waren zwei, die sich gesucht und gefunden hatten.

Seit zehn Tagen sind sie getrennt. Stoppelkamp versucht sein Glück beim Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn, Adlung muss damit nun klarkommen. Im Trainingslager in Waidring wacht er in diesen Tagen neben Markus Steinhöfer auf, und eben nicht mehr neben Stoppelkamp. „In den ersten Tagen war es schon komisch, dass Stoppel nicht mehr da war“, sagt Adlung. „Aber langsam gewöhne ich mich dran.“

Auch wenn’s schwerfällt. „Schließlich waren wir beide so gut wie immer zusammen“, sagt Adlung. „Auf dem Platz haben wir uns sowieso gut verstanden, in den Trainingslagern lagen wir immer auf einem Zimmer, und auch in der Freizeit haben wir fast alles gemeinsam unternommen.“

Adlung: Es gibt solche Freundschaften im Fußball

„Zwischen Stoppel und mir hat es von Anfang an gepasst, als ich vor einem Jahr nach München kam“, erinnert sich Adlung. „Das hat gleich klick gemacht. Es gibt solche Freundschaften im Fußball. Mit Stephan Schröck kam ich zu meiner Fürther Zeit ähnlich gut klar.“ Und dass er auch mit Markus Steinhöfer ohne Probleme auskommen wird, ist für Adlung keine Frage: Wir beide kennen uns schon sehr lange. Seit der gemeinsamen Zeit in der C-Jugend beim 1. FC Nürnberg.“

Und möglicherweise bilden die beiden ja auch die rechte Seite im Spiel der Löwen, da schadet es nicht, wenn man weiß, wie der andere tickt. Wobei es Adlung ziemlich egal ist, auf welcher Position ihn Trainer Ricardo Moniz in der Offensive einsetzen wird: „Da bin ich flexibel. Manche halten das zwar für einen Nachteil, wenn man keine feste Position hat – ich nicht. Ich finde es für einen Spieler positiv, dass er vielseitig einsetzbar ist.“

Wobei Adlung, der künftig mit der Nummer 11, die bisher Benny Lauth trug, auf dem Trikot aufläuft, schon gespannt ist, was Moniz mit ihm vorhat. Wie er die extrovertierte Art des neuen Trainers beurteilt? „Die finde ich absolut gut, weil er die Mannschaft mitnimmt und sehr authentisch rüberkommt“, sagt Adlung. „Ganz neu ist so was für mich allerdings nicht. In Cottbus hatte ich mit Pele Wollitz einen ähnlichen Typ als Trainer, positiv und fußballverrückt. Und bei Felix Magath in Wolfsburg war es auch nicht gerade leise. Wenn auch auf eine andere Art...“

tz

auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Keine Einigung mit Forren - Gustavo fliegt mit nach München
Keine Einigung mit Forren - Gustavo fliegt mit nach München
Lacazette: „Mein Ziel heißt Stabilität“
Lacazette: „Mein Ziel heißt Stabilität“
1860-Trainingslager: Bester Auftritt, bester Spruch, beste Musik, beste Haartönung
1860-Trainingslager: Bester Auftritt, bester Spruch, beste Musik, beste Haartönung
Auf diesen Positionen müssen die Löwen nachbessern
Auf diesen Positionen müssen die Löwen nachbessern
<center>Fackeln aus Recyclingwachs (3 Stück)</center>

Fackeln aus Recyclingwachs (3 Stück)

8,90 €
Fackeln aus Recyclingwachs (3 Stück)
<center>Bayerisches Schmankerl-Memo</center>

Bayerisches Schmankerl-Memo

9,95 €
Bayerisches Schmankerl-Memo
<center>HEILAND Doppelbockliqueur</center>

HEILAND Doppelbockliqueur

25,50 €
HEILAND Doppelbockliqueur
<center>Brotzeit-Brettl "Brotzeit"</center>

Brotzeit-Brettl "Brotzeit"

4,85 €
Brotzeit-Brettl "Brotzeit"

Kommentare