Wird er ein zweiter Torben Hoffmann?

Darum blieb Mauersberger bei 1860 - und das ist sein Plan nach Karriereende

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Jan Mauersberger reifte beim FC Bayern zum Profi, kam über die Stationen Fürth, Osnabrück und Karlsruhe zu 1860.

Jan Mauersberger blieb dem TSV 1860 auch nach dem Absturz in die Viertklassigkeit treu. In einem Interview erklärt er seine Beweggründe und verrät seine Pläne nach dem Karrierende.

München - Jan Mauersberger war einer derjenigen Löwen, die sich nach dem Absturz in Liga vier nicht aus dem Staub machten. Der 32-Jährige wollte etwas gut machen, sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wie er in einem Interview mit dem Portal fussball.de sagte. „Den Neustart in der 4. Liga sehe ich zum einen als große Chance für jeden Beteiligten“, so der Abwehrrecke. „Als gebürtiger Münchner habe ich mich auch ein Stück weit verpflichtet gefühlt, hierzubleiben und mit anzupacken.“

Ein weiterer Aspekt für Mauersberger war, dass er die Weichen für seine Karriere nach der Karriere gestellt hat. „An einer privaten Universität in München habe ich ein Studium in Medien- und Kommunikationsmanagement begonnen. Wäre ich zu einem anderen Verein gewechselt, hätte ich das Studium wohl unterbrechen oder aufgeben müssen.“ Er selbst findet den Umgang mit den Medien interessant und kann sich vorstellen, einmal in diesem Bereich zu arbeiten. Er wäre bekanntlich nicht der erste Löwe in dieser Branche, man denke nur an Ex-Sechziger Torben Hoffmann beim Pay-TV-Sender Sky.

Mauersberger: Platzbedingungen wohl mit Schuld an 1860-Stolperer

Dass der TSV 1860 zuletzt etwas außer Form geraten ist und zuletzt nur zwei Siege aus den letzten sechs Spielen einfahren konnte, ist laut  Mauersberger auch etwas den Witterungsbedingungen geschuldet. „Das soll jetzt keine Ausrede sein“, stellt er klar, „aber vielleicht liegt es daran, dass wir mit den schlechten Platzbedingungen in fremden Stadien zu dieser Jahreszeit noch nicht so gut zurechtkommen. Es ist nun einmal nicht mehr der ‚tolle Teppich‘, den wir aus der 2. Bundesliga gewohnt sind.“ Entscheidend werde sein, dass Sechzig sich auf die kampfbetonte Gangart der Regionalligisten einstelle und cleverer agiere.

Mauersberger: 1860 soll meine letzte Karrierestation sein

Obwohl er seine Ausbildung zum Profi beim FC Bayern absolvierte, blickt er mehr auf seine Ex-Vereine Karlsruhe und Fürth. Den Rekordmeister verfolgt er nur noch sporadisch, sein Herz schlage mittlerweile natürlich weiß-blau.

Mauersbergers Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2019, dann wird er 34 Jahre alt sein. An das Ende der Spielerkarriere will er zwar noch nicht denken, doch „es wäre klasse, wenn 1860 München meine letzte Karrierestation bleibt. Privat und beruflich passt alles perfekt.“

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fw

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