Streit im Münchner Stadtrat

Debatte über Zuschauerzahl im Grünwalder Stadion: Geht da noch mehr?

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Das Grünwalder Stadion in München.

Vor dem letzten Heimspiel der Löwen in diesem Jahr geht die Stadiondebatte weiter. Im Münchner Stadtrat herrscht großer Unmut über die Rathaus-Verwaltung. Aus diesem Grund. 

Das ist der Grund, warum im Münchner Stadtrat großer Unmut über die Rathaus-Verwaltung herrscht : Unabhängig von der beschlossenen Erhöhung der Zuschauerkapazität auf 15.000 zur kommenden Saison bleibt weiterhin die Frage ungeklärt, welches Fassungsvermögen denn maximal möglich ist. Die CSU-Fraktion hat nun einen offiziellen Antrag gestellt, wie viele Zuschauer das Grünwalder Stadion verträgt, ohne den Bestandsschutz zu gefährden. 

Die CSU will von der Verwaltung überdies wissen, welche Sanierungs- und Sicherheitsmaßnahmen dafür notwendig wären und welche Kosten anfallen würden. Bisher blieb das Baureferat die Antworten schuldig. Der Sportausschuss zeigte sich am Mittwoch auch verwundert, wieso die Steigerung auf 15.000 Zuschauer plötzlich so kurzfristig und kostengünstig möglich sei, „wo doch jahrelang seitens der Verwaltung kundgetan wurde, dass eine Erhöhung der Zuschauerzahl über 12.500 hinaus nicht gangbar sei“, wie die CSU anmerkte. 

Nun heißt es, einer Befüllung der Westkurve würden keine statischen Gründe entgegenstehen – die Stadt beharrte demnach nur wegen Lärmschutz und Sicherheitskonzept auf dieser niedrigeren Zahl. Eine Öffnung der kompletten Westkurve würde schon jetzt 18.500 Zuschauer ermöglichen. 1860-Trainer Daniel Bierofka hofft: „Vielleicht ist es ein Zeichen, dass noch nicht ganz Schluss ist bei 15.000.“

KV, LK

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