Deniz Naki war angeblich Kandidat

Bei ihm hat 1860 gegen St. Pauli keine Chance

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Deniz Naki.

München - Bei den Löwen arbeitet man in der Winterpause wohl eher daran, den aufgeblähten Kader abzuspecken. Doch laut eines Berichts hatten die Sechzger Interesse an einem Neuzugang, nur war der schwer zu bekommen.

30 Mann stark ist der Kader des TSV 1860 München in der Hinrunde - die Tendenz geht daher eindeutig in die Richtung, dass sich der Verein in der Winterpause von dem einen oder anderen Spieler zu trennen versucht. Zum einen, um Personalkosten zu sparen, zum anderen, um auf dem Trainingsgelände mehr Platz zu schaffen und auch die Stimmung in der Mannschaft zu verbessern. Über Kandidaten, die man gerne anderen Vereinen anbieten würde, darf spekuliert werden. Namen wie die suspendierten Bobby Wood oder Markus Steinhöfer stehen allerdings sicher an oberer Stelle.

Über Zugänge wurde angesichts des vollen Kaders bislang noch nicht viel spekuliert, dabei spricht die verkorkste Hinrunde eigentlich dafür, dass in der Winterpause personell nochmal nachgelegt wird. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass die Löwen Interesse an Spielmacher Deniz Naki gehabt haben sollen. Der ehemalige St. Pauli- und Paderborn-Kicker war zuletzt in der Türkei aktiv, wurde während seines Engagements bei Genclerbirligi Ankara allerdings auf Grund seiner kurdischen Wurzeln von einem Fan attackiert. Was folgte, war Nakis Flucht aus der Türkei, inklusive Vertragsauflösung.

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Das macht den 25-Jährigen zu einem begehrten Objekt auf dem Transfermarkt, schließlich zeigte der Deutsch-Türke in knapp über 100 Zweitliga-Spielen, dass er über große fußballerische Qualitäten verfügt. Auf dem Kiez erlangte er während seines Engagements zwischen 2009 und 2012 sogar Kult-Status.

Und genau das ist der Grund, warum die Löwen bei dem Mittelfeldspieler wohl keinen Stich machen: Angeblich steht die Rückkehr Nakis ans Millerntor kurz bevor. "St. Pauli ist eine Herzenssache für mich", sagte Naki der "Bild". Die sportmedizinische Untersuchung soll in Hamburg sogar schon stattgefunden haben.

Sollten die Löwen wirklich interessiert gewesen sein, wäre Nakis Entscheidung für Hamburg natürlich ärgerlich. Andererseits: Offiziell bestätigt wurde das Interesse an dem Spieler von Seiten des TSV 1860 ja nie.

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