Es gibt nur eine gute Nachricht

Ernüchternder Samstagmittag für die Löwen

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München - Das darf doch wohl nicht wahr sein! Die direkten Konkurrenten der Löwen haben am 32. Spieltag alle ihre Spiele gewonnen. Der Löwen-Sieg beim FSV Frankfurt bedeutet damit keinen Fortschritt in der Tabelle.

Die Erleichterung war immens, der Jubel groß: Durch den glücklich erkämpften Auswärtssieg beim FSV Frankfurt schöpften die Sechzger am Freitagabend im Abstiegskampf der 2. Bundesliga etwas Luft. Zumindest dachten sich das Spieler und Verantwortliche bei Schlusspfiff. Doch eine erste kleine Ernüchterung gab es, als das Ergebnis aus Düsseldorf bekannt wurde. Dort hatte der bisherige Tabellenletzte VfR Aalen nämlich mit 2:0 gewonnen und der TSV 1860 seinen Vorsprung vor zumindest einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nicht ausbauen können.

So ruhte die Hoffnung auf den beiden Samstagsspielen: Der FC St. Pauli musste auswärts bei Aufstiegsanwärter 1. FC Kaiserslautern antreten. Erzgebirge Aue war beim heimstarken 1. FC Union Berlin zu Gast. Da mussten doch Punkte gelassen werden - das war zumindest die Hoffnung der Sechzger.

Aber Pustekuchen! Sowohl Aue (2:1) als auch der FC St. Pauli (2:0) gewannen ihre schwierigen Auswärtsaufgaben. Deshalb bleibt im Tabellenkeller fast alles unverändert und die Löwen liegen nach wie vor auf Position 17 - einem direkten Abstiegsplatz. Die einzig gute Nachricht: Durch den Sieg in Hessen haben die Löwen den FSV Frankfurt auch noch in den Abstiegsstrudel mit hineingezogen. Und am Sonntag könnten auch die Fürther noch einen auf die Nase bekommen - die SpVgg spielt in Heidenheim.

Ein Blick auf die Abstiegsränge:

13 FSV Frankfurt 32 9 9 14 -11 36
14 Greuther Fürth 31 7 13 11 -4 34
15 St. Pauli 32 9 7 16 -14 34
16 Erzgebirge Aue 32 9 7 16 -15 34
17 1860 München 32 8 9 15 -9 33
18 VfR Aalen 32 7 12 13 -9 31

Trotzdem zeigte man sich bei den Blauen kämpferisch. Wir schaffen das nur gemeinsam - für Sechzig?!!!“, schrieb Verteidiger Maximilian Wittek auf seiner Facebook-Seite. Einfacher wird es nun aber nicht: Beim Heimspiel in der kommenden Woche im Derby gegen den 1. FC Nürnberg fehlt mit Rubin Okotie der gefährlichste Stürmer gelbgesperrt. Am letzten Spieltag geht die Reise zum Karlsruher SC.

Die Konsequenz aus den bitteren Ergebnissen des bisherigen Wochenendes: Die Löwen dürfen nur auf sich selber schauen und müssen Kraft aus dem eigenen Erfolg ziehen. Was die anderen Teams machen, kann man ohnehin nicht beeinflussen.

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