Nach Phantom-Tor in Duisburg

DFB-Sportgericht weist 1860-Einspruch zurück

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Der soll drin gewesen sein? Löwen-Keeper Stefan Ortega hält den Ball auf der Linie (l.), Schiedsrichter-Assistent Fabian Maibaum (r.o.) zeigt dennoch Tor an.

Frankfurt/Main - Der TSV 1860 München ist mit seinem Einspruch gegen die Wertung des Zweitligaspiels beim MSV Duisburg (1:2) wie erwartet gescheitert.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wies die Berufung der Löwen am Mittwoch zurück. „Bei der fraglichen Entscheidung, bei der es nicht darauf ankommt, ob der Ball tatsächlich im Tor war, handelt es sich eindeutig um eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters, die nicht anfechtbar ist“, begründete Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, das Urteil.

Die Münchener hattenihren Einspruch mit einem möglichen Regelverstoß des Schiedsrichter-Gespanns um Thorben Siewer (Drolshagen) bei der Anerkennung des Treffers zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Duisburgs Thomas Bröker begründet. Nach der Abweisung bleiben die Sechziger, die sich am Dienstag von Trainer Benno Möhlmann getrennt hatten, als Tabellenvorletzter mit 25 Punkten in höchster Abstiegsgefahr. Duisburg ist punktgleich Schlusslicht.

dpa

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