Gerüchte nehmen Fahrt auf

Ein „Uru“ und ein Brasilianer bei den Löwen im Gespräch

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Ismaily (l.) in einem Duell aus der vergangenen Saison gegen Schalkes Leroy Sane.

München - Die Gerüchte um neue Spieler, die im Januar beim TSV 1860 landen könnten, nehmen Fahrt auf. Jetzt nennt der Kicker in einem Bericht die Namen von einem Stürmer und einem Linksverteidiger als potenzielle Neuzugänge.

Am Sonntag machte bereits die Spekulation die Runde, dass der TSV 1860 München an Yasin Öztekin von Galatsaray Istanbul interessiert sein könnte. Der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund soll bei Neu-Trainer Vitor Pereira hoch im Kurs stehen, von einer Ablösesumme von drei Millionen Euro ist die Rede.

Am kommenden Dienstag (3. Januar) startet der TSV 1860 mit Neutrainer Vitor Pereira in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Einen Tag später geht’s von Giesing nach Portugal, wo sich Löwen bis zum 20. Januar im Trainingscamp von José Mourinho auf der Halbinsel Troia für die Operation Klassenerhalt fitmachen wollen. Neue Spieler sollen schnellstmöglich kommen. Und laut Kicker gibt es nun die ersten beiden ernsthaften Kandidaten.

Jonathan Alvez (28, Mittelstürmer): Der großflächig tätowierte Uruguayer spielt aktuell beim ecuadorianischen Meister Barcelona SC Guayaquil und erzielte dort in der abgelaufenen Saison 20 Tore. Seit 2011 stürmte Alvez für fünf verschiedene Klubs und zeigte sich dabei meist als zuverlässiger Torjäger. Sein bislang einziges Engagement in Europa beim portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimares dauerte nur wenige Monate (ausgeliehen) – in zehn Spielen erzielte Alvez dabei vier Treffer. Der Vertrag des Angreifers bei Guayaquil läuft noch bis 2019, Alvez’ Marktwert liegt laut dem Branchenportal transfermarkt.de bei 2,2 Millionen Euro – 300 000 Euro weniger, als 1860 im Sommer für das angeblich bald einsatzfähige Sturmtalent Ribamar bezahlte.

Ismaily (26, Linksverteidiger): Der Brasilianer, der seinen Vertrag beim ukrainischen Topklub Schachtjor Donezk erst im Sommer bis 2021 verlängert hat, wird von derselben Agentur betreut wie die im Sommer zu 1860 transferierten Ribamar und Victor Andrade (Soccernation). Hier hat Ismaiks aktueller Lieblingsberater, der umtriebige Londoner Geschäftsmann Kia Joorabchian seine Finger im Spiel – wie auch bei Trainer Pereira, der Ismaily zudem aus der portugiesischen Liga kennt, wo der Linksfuß vor seinem Engagement in der Ukraine kickte.

Die linke Abwehrseite ist bei 1860-Gegnern traditionell beliebt. Seit José Holebas’ Wechsel nach Griechenland (2010) konnte dort niemand mehr dauerhaft überzeugen. Und ob Maximilian Witteks Aufwärtstrend den Löwen sportlich noch viel bringt, ist höchst ungewiss . Nicht ausgeschlossen, dass das Eigengewächs mit auslaufendem Vertrag noch im Winter verkauft wird. Hannover 96 soll unter den Interessenten sein.

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