Ehemaliger Löwen-Mannschaftsarzt

Englhard rechnet mit Poschner ab

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Vorbei: Englhard (re.) im Austausch mit Poschner. 

München - Lange Zeit hat Dr. Alois Englhard geschwiegen. Über die genauen Gründe für seinen Abschied vom TSV 1860 kurz vor dem Trainingslager konnte nur spekuliert werden. Jetzt hat er öffentlich abgerechnet - mit Gerhard Poschner.  

In der SZ hat der langjährige Mannschaftsarzt nun sein Schweigen gebrochen und gnadenlos abgerechnet – vor allem Sportchef Gerhard Poschner bekommt sein Fett weg. „Das Schlimmste, was passieren kann, ist eine kleineLösung: dassderTrainergeht und Poschner bleibt“, sagt Englhard ganz offen: „Bisher ist unter Poschner gar nichts besser geworden, sondern alles immer nur noch schlechter.“

Den Misserfolg, der auf aktuell Platz 17 führte, hält er für systembedingt: „Und die Leute, die das wissen, will er loswerden.“ Da habe es Poschner in die Karten gespielt, dass die Verletzungen von Edu Bedia (Schambein- Entzündung) und Rodri (freie Gelenkkörper) den Vereinsärzten angelastet wurden. Bedia sei jedoch entgegen ärztlichen Rats eingesetzt worden und Rodri ohne Not in Spanien operiert worden. Dass Poschner ihm und seinem Kollegen Willi Widenmayer die Schuld dafür ankreide, sei „perfide“. Für Poschner wird die Luft immer dünner bei 1860. Wie lange Noor Basha und Hasan Ismaik noch die schützende Hand über ihn halten?

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