Absturz lässt Ex-Trainer nicht kalt

Runjaic: Das ist für einen erfolgreichen 1860-Neustart notwendig

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Kosta Runjaic war nur 144 Tage lang Trainer der Löwen

Kosta Runjaic hat das Schicksal des TSV 1860 nicht unberührt gelassen. Der ehemalige Löwen-Trainer hofft, dass die Blauen sich erholen und wieder nach oben arbeiten.

München - Nur 144 Tage war er Trainer des TSV 1860, dann musste Kosta Runjaic seinen Trainerposten an der Grünwalder Straße im November 2016 räumen. Fünf Siege gegenüber sieben Niederlagen in 15 Pflichtspiele ließen die Löwen nach einem 1:1 gegen Kaiserslautern auf Rang 14 liegend die Reißleine ziehen. Sechs Monate später stiegen die Löwen nach verlorener Relegation gegen Regensburg ab, es folgte der Absturz in die Regionalliga. Auch Runjaic ließ das ganze nicht kalt.

„Das war ein Drama“, sagte er am Freitag im Interview mit Sky Sport News HD. „Es hat mich sehr traurig gemacht, was mit diesem Verein und in diesem Verein letztes Jahr passiert ist. Ich hoffe, dass sie diesen Neustart in der Regionalliga nutzen. Das wird auch keine Selbstverständlichkeit sein, da durchzumarschieren. Ich hoffe, dass die Köpfe in der Führung entsprechend Ruhe genießen können. Und dann können sie sich Schritt für Schritt wieder nach oben arbeiten.“ Ruhe sei vor allem bei 1860 notwendig.

Über seine Zeit bei den Löwen sagte er: „Ich habe mir das etwas anders vorgestellt, vor allem was meine Verweildauer angeht. Aber so ist es nun mal im Fußball. Was schlimm war, war die Art und Weise der Ablöse, beziehungsweise das Nachspiel anschließend. Das ist aber geklärt.“ Runjaic spielt damit auf den den Rechtsstreit zwischen ihm und dem Verein an, der erst Ende Mai 2017 beendet werden konnte. Der Klub hatte nach der Beurlaubung versucht, ihm vereinsschädigendes Verhalten nachzuweisen und die Gehaltszahlungen eingestellt.

Mittlerweile ist alles geregelt, das Kapitel 1860 endgültig geschlossen. „Das Geld ist auch da, aber das war in der Phase nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir alles juristisch geklärt haben und dass ich wieder den Kopf frei habe für eventuelle neue Herausforderungen. Ich bin im Moment sehr zufrieden.“

fw

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