Kapitän verbreitet Optimismus

Weber verrät: Relegation ist bereits Thema in der Löwen-Kabine

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Felix Weber möchte mit seinen Kollegen in die Erfolgsspur zurückkehren.

Lediglich sechs Zähler haben die Löwen aus den vergangenen fünf Partien gesammelt. Von einer Krise möchte Kapitän Felix Weber dennoch nicht sprechen.

München - Zweifellos, zuletzt lief es für den TSV 1860 nicht nach Plan. Die im Oktober und November gezeigten Leistungen können nicht der Anspruch eines potenziellen Drittligisten sein. In einem Interview mit der Abendzeitung hat Kapitän Felix Weber die gegenwärtige Lage an der Grünwalder Straße analysiert.

„Klar sind wir unzufrieden“, räumt der 22-Jährige ein. Gleichwohl sieht er die Tabellensituation nicht so dramatisch, wie manch anderer. „Ich habe noch nie gehört, dass man eine Krise hat, wenn man Erster ist. Wenn wir alle Spiele bis zur Winterpause auch noch verlieren würden, dann hätten wir ein Problem“, spricht der Innenverteidiger Klartext.

„Klar schauen wir nach Cottbus“

Kehren die Löwen in den verbleibenden vier Partien im Kalenderjahr 2017 in die Erfolgsspur zurück, könnten sie dem Traum von der Regionalliga-Meisterschaft wieder ein Stück näher kommen. Auch die Verfolger aus Ingolstadt und Schweinfurt haben sich zuletzt in wenig überzeugender Verfassung präsentiert. 

Das Thema Aufstiegsrelegation ist in der Löwen-Kabine bereits präsent, wie Weber einräumt: „Wir kriegen natürlich mit, wer gut ist und mit welchen Mannschaften zu rechnen ist. Klar schauen wir zum Beispiel nach Cottbus und wissen, dass die noch ungeschlagen sind.“ Neben dem Traditionsklub aus dem Osten könnten dem TSV 1860 in der Relegation weitere namhafte Rivalen blühen.

Die Playoff-Spiele zur 3. Liga werden im Mai angepfiffen, die Gegenwart heißt zunächst einmal Buchbach. Wenn der Underdog aus dem Landkreis Mühldorf am Montagabend im Grünwalder Stadion gastiert, ist Wiedergutmachung angesagt - nicht nur für den zahnlosen Auftritt in Burghausen zuletzt. Im Hinspiel in Buchbach unterlagen die Löwen auf einem vom Regen durchweichten Platz mit 0:1 - Weber traf als einziger Akteur ins Netz.

Im Hinspiel in Buchbach erlitten Felix Weber und Kollegen Schiffbruch.

Weber mit Kampfansage

„Ja, dieses dumme Eigentor ... jetzt ist es zum Glück nicht mehr so schlimm, wie es damals war“, denkt Weber an seinen Fauxpas zurück. Dass die Löwen am Montagabend ihrer Favoritenstellung gerecht werden, bezweifelt der 22-Jährige nicht. „Jetzt wollen wir alles raushauen, damit es anders läuft, und das werden wir auch. Ich freue mich auf die Revanche“, schickt der Defensivspezialist eine Kampfansage Richtung Buchbach.

In der Regionalliga Bayern möchte der TSV 1860 in die Erfolgsspur zurückkehren - auch abseits des Rasens ist für Gesprächsstoff gesorgt. Der Münchner Unternehmer Gerhard Mey hatte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung jüngst behauptet, dass sich Investor Hasan Ismaik von seinen Anteilen am Traditionsklub trennen wolle. In einem Facebook-Post hat sich der Jordanier nun ausführlich zu Wort gemeldet.

lks

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