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Hinterberger: Wir holen keinen Spieler mehr

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Florian Hinterberger hat den Markt im Auge - aber holen wird er diesen Sommer keinen mehr © sampics / Stefan Matzke

München - In wenigen Tagen schließt das Transferfenster, und viele Vereine sind noch in großer Betriebsamkeit. Die Löwen allerdings nicht. Sportchef Florian Hinterberger erklärt, warum keiner mehr kommt.

"Offensives Mittelfeld", "Ganz klar ein Spielmacher", "Spielmacher, Außenverteidiger und ein anderes System", "Zwei Flügelflitzer, die unseren in meinen Augen guten Sturm mit Bällen füttern", "Es fehlt ein Häßler! Ergänzend ein Winkler". Die Fans hätten da noch einige Spieler-Wünsche parat für die Löwen und Sportchef Florian Hinterberger. Auf der Facebook-Seite TSV 1860 News befanden zwar einige den Kader schon für aufstiegstauglich, andere kritisierten aber auch die sportliche Leitung oder sahen in Sachen Kaderplanung noch Bedarf.

Doch gegenüber unserer Onlineredaktion stellt Hinterberger klar: Es sind in diesem Transferfenster keine Neuverpflichtungen mehr geplant. "Wir schauen permanent für alle Mannschaftsteile, aber im Sommer holen wir Stand jetzt eher niemanden mehr dazu", so der 54-Jährige.

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Zum einen sehen die Verantwortlichen das große Potenzial im Kader, das bisher immerhin neun Punkte aus vier Zweitliga-Spielen geholt hat und den dritten Tabellenplatz belegt. Zum anderen fehlt's am nötigen Kleingeld. Hinterberger: "Wir haben einen festen finanziellen Rahmen. Momentan sind wir da an der Grenze, trotz der Verkäufe, die wir getätigt haben."

Anders als die Fans möchte er sich auch nicht festlegen, für welchen Mannschaftsteil er sich noch einen Spieler wünschen würde. "Wenn ich mir einen wünschen dürfte, dann den Messi", lacht er.

Mit möglichen Verstärkungen für die Zukunft beschäftigen sich die Sechziger natürlich dennoch. Am Mittwoch sagten gleich zwei Probespieler an der Grünwalder Straße Servus, die sich im Training zeigen dürfen: der Brasilianer Felipe Pires und der gebürtige Ludwigshafener Marco Raimondo-Metzger. "Wir schauen uns, wie gesagt, perspektivisch und permanent nach Spielern um", erklärt Hinterberger die Maßnahme. "Es heißt nicht, dass es sofort zu einer Verpflichtung kommt. Es kann sein, dass sich im Winter etwas ergibt."

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