"Bei Sechzig reden zu viele mit"

Was Beckenbauer den Löwen rät

Franz Beckenbauer bei seinem Golf-Termin.

München - Der Beinahe-Sturz in die Drittklassigkeit, das ständige Theater um Investor Hasan Ismaik mit dem vorläufigen Gipfel des Präsidiums-Rücktritts: Nun hat sich auch Franz Beckenbauer (69) mal wieder zu den siechenden Löwen geäußert.

Der Beinahe-Sturz in die Drittklassigkeit, das ständige Theater um Investor Hasan Ismaik mit dem vorläufigen Gipfel des Präsidiums-Rücktritts – das ist der TSV 1860 im Jahre 2015, elf Sonnenumdrehungen nach dem Abstieg in die Zweite Liga. Nun hat sich auch Franz Beckenbauer (69) mal wieder zu den siechenden Löwen geäußert. 

Der Fußball-Kaiser meinte bei einem Golfturnier in Passau auf Nachfrage der tz: „Es wäre den Sechzigern zu wünschen, dass der Verein mal zur Ruhe kommt.“ Ein frommer Wunsch? Schließlich dürfte auch Beckenbauer mitbekommen haben, was los ist bei den Blauen. Franz weiter: „Ich glaube, dass bei Sechzig viel zu viele mitreden. Jeder hat seinen eigenen Journalisten, sein eigenes Sprachrohr. Das mag für die Medien sehr gut sein, aber für den Klub bestimmt nicht.“ Mal sehen, ob der Wunsch des Kaisers Wirklichkeit wird… 

1860: Abkühlung dringend erwünscht

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