TSV 1860 II gegen FC Bayern II

Fröhling vor Derby: "Spieler sind heiß wie Frittenfett"

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Gänsehaut-Stimmung ist am Dienstagabend garantiert: Das Grünwalder Stadion ist restlos ausverkauft.

München - Während der Regionalligameister der letzten Saison stockend in die Parite gestartet ist, läuft es bei den kleinen Löwen bisher rund. Am Dienstag steht das Derby im Grünwalder Stadion an.

Die Ausgangslage vor dem Amateurderby könnte bei den beiden Zweitvertretungen unterschiedlicher nicht sein. Während die kleinen Löwen von Trainer Torsten Fröhling einen nahezu perfekten Saisonstart hinlegten, lediglich ein Unentschieden gegen Aufsteiger VfR Garching verhinderte einen Traumstart von 5 Siegen im Folge, ist der Saisonstart des amtierenden Meisters mit dem Prädikat durchwachsen bestens beschrieben.

Trotz der starken Vorstellungen seines Team in der noch jungen Saison, weist Trainer Fröhling die Favoritenrolle für Dienstag in Richtung Säbener Straße. Immerhin spiele man "gegen den Meister". Dem Kicker gegenüber fügte er noch hinzu, dass "Bayern wieder Meister werden und aufsteigen wolle, bei uns geht es vor allem um die Ausbildung". Seine Spieler seien "heiß wie Frittenfett, das hat man die ganze Woche im Training gemerkt".

Während bei den kleinen Löwen folglich alles im Reinen ist, hat Fröhlings Pendant Erik ten Hag indes mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen. Erst ein Sieg aus den ersten vier Spielen, zudem seit zweieinhalb Wochen keine Wettkampfpraxis. Und zu guter letzt konnte aufgrund der USA-Reise der Profis nicht mit Bestbesetzung trainiert werden, da einige Spieler aus dem Kader der zweiten Mannschaft die anstrengende Reise mit angetreten haben. Das alles dürfe laut ten Hag jedoch "keine Ausrede sein". "Wenn Bayern gegen Sechzig spielt, ist Bayern immer Favorit", gibt sich der Bayern-Trainer vor dem ausverkauften Topspiel am Dienstag (19.45 Uhr live auf Sport1) selbstbewusst.

Ten Hag rechnet zudem mit einem "Wettkampf zwischen zwei ähnlichen Stilen", da die Sechzger in diesem Jahr "ein bisschen wie Bayern" spielen würden. Auf die Tabelle schauen will der Bayern-Trainer zur Zeit nicht, da "die Saison auch nach dem Derby noch sehr lange dauert". Sollten die Bayern das kleine Derby jedoch verlieren, würde der Rückstand auf den Rivalen bei einem Spiel weniger bereits zwölf Punkte betragen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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