Fröhling "nur mit erster Viertelstunde zufrieden"

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Torsten Fröhling sprach nach dem klaren 4:0 von einem "Arbeitssieg".

TSV 1860 München II - Die Tabellensituation spiegelte sich auf dem Platz wider. Die kleinen Löwen setzten sich klar gegen den SV Heimstetten durch.

Während Torsten Fröhlings Junglöwen von Beginn an das Geschehen im Stile eines Tabellenführers wie selbstverständlich dominierten, ergaben sich Vitomir Moskovics tief im Abstiegssumpf steckende Platzherren in ihre Opferrolle.

Nachdem Korbinian Vollmann einen feinen Spielzug früh zum 0:1 veredelt hatte (21.), „ging es uns wohl zu einfach“, bemängelte Fröhling später. In der Tat verpasste es der überlegene 1860-Nachwuchs zunächst, die wehrlosen Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel weiter zu demoralisieren. Erst nach Wiederanpfiff erhöhten Richard Neudecker (62.), Fejsal Mulic (76.) und erneut Vollmann (88.) auf ein dem Spielverlauf entsprechendes Resultat.

So redete der 47-jährige SVH-Coach anschließend Klartext: „Wir haben heute richtig auf die Fresse gekriegt, waren unentschlossen in den Zweikämpfen und ohne Glauben.“ Sein Pendant indes war bemüht, angesichts des deutlichen Ergebnisses mahnend den Finger zu heben. Er sei „nur mit der ersten Viertelstunde zufrieden“, führte Fröhling aus, „ich nenne das heute einen Arbeitssieg“. Schon beim Seitenwechsel, erzählte der 48-Jährige, „war ich sauer, in der zweiten Halbzeit ist es aber nicht viel besser geworden“. Dass dies Gejammer auf hohem Niveau sei, wollte er erst nach einiger Bedenkzeit eingestehen. Sein Kollege in Heimstetten hätte nur zu gern derlei Sorgen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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