Kurz muss Comeback von Schroth verschieben

"Für Markus wird es noch ein langer Weg"

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Das Comeback von Markus Schroth lässt weiter auf sich warten.

Die Hoffnung hat gelebt. Bis Dienstag. Dann war’s doch wieder nix – mit dem Comeback von Markus Schroth am Samstag im Privatspiel bei der SpVgg Feldmoching.

Vor einer Woche noch hatte Marco Kurz damit spekuliert, dass der 33-jährige Stürmer zum ersten Mal seit seiner Rückkehr im Sommer 2007 bei den Löwen zum Einsatz kommen könnte – jetzt kann er diesen Gedanken bereits wieder vergessen. „Für Samstag macht es noch keinen Sinn bei Markus“, sagte Kurz.

Nicht, dass Schroth, der zwei größere Operationen im rechten Knie (August 2007 und Januar 2008) hinter sich hat, wieder einen Rückschlag erlitten hätte – „es ist einfach so“, sagt Kurz, „dass es bei ihm immer noch eine gewisse Sperre im Bewegungsablauf gibt“

Ein Blick ins ehrwürdige Grünwalder Stadion

Ein Blick ins ehrwürdige Grünwalder Stadion © 
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Besonderes Flair: Selbst in der Niederlage (hier bei verpatzten Bundesliga-Aufstieg im Mai 2005) brodelt das Grünwalder Stadion und versprüht eine einzigartige Atmosphäre. © dpa
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Charmanter geht's ja kaum. © dpa
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Ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Max Merkel ... © Archiv
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... und Radi Radenkovic schrieben im Grünwalder Stadion Löwen-Geschichte. © Archiv
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Erinnerung an 1970: Beim Derby zwischen den Löwen und dem FC Bayern ging's ordentlich zur Sache. Gerd Müller legt hier den Ball an Keeper Radenkovic vorbei. © Archiv
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Der Schiedsrichter ermahnt - und Petar Radenkovic schmollt. So sieht's zumindest aus. © Archiv
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Hervorragender Blick: Ein Mann schaut aus dem Fenster seiner Wohnung ins Grünwalder Stadion. © dpa
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Der Schock für alle Löwen-Fans: Im Februar 2008 malten Fans des FC Bayern das Grünwalder Stadion in den Vereinsfarben an. © Schlaf
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Auch bei Schnee und Eis macht das Grünwalder eine gute Figur. © Kurzendörfer
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Sicherheit steht auch im Grünwalder Stadion an vorderster Stelle. © Schlaf
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Löwen-Fans im benachbarten Wohnhaus. © Schlaf
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Ein Löwen-Fan nimmt Abschied. © dpa
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Phantastischer Blick über das Grünwalder Stadion. © Jantz
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Bei Löwen-Spielen geht's auch in der Nachbarschaft des Grünwalder Stadions heiß her. © dpa
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Die Löwen haben ein Heimspiel - und die Massen pilgern ins Grünwalder Stadion. © dpa
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In der Nachbarschaft des Grünwalder Stadions: Ein Billard-Salon. © Westermann
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Auch hungrige Mäuler kommen rund ums Grünwalder Stadion auf ihre Kosten. © Westermann
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Ein Klassiker: Der Presseraum des Grünwalder Stadions. © Westermann
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Stummer Zeuge zahlreicher Spieler-Einläufe, die den Beginn wahrer Fußball-Schlachten markierten: Der Spielertunnel im Grünwalder Stadion. © Westermann
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Ohne Worte. © Westermann
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Die harte Ersatzbank. © Westermann
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Perspektive eines Spielers im Grünwalder Stadion. © Westermann
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Die tz hatte stets ihr eigenes Plätzchen... © Westermann
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... und dabei einen hervorragenden Blick aufs Geschehen. © Westermann
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Kein Krankenhaus-Gang, sondern die Katakomben des Grünwalder Stadions. © Westermann
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Hier fanden sich nach den Spielen die feinen Herrschaften ein: Die VIP-Loge. © Westermann
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Damit sich auch ja keiner verirrt... © Westermann
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Es muss nicht immer ein Entmüdungsbecken sein... © Westermann
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Die Kabine. Man beachte den an der Wand befestigten Föhn. © Westermann
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Noch ein Blick von Außen. © Haag
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Der TSV 1860 München und der FC Bayern - da schlägt's ausnahmsweise mal nicht 13. © dpa

Für den Löwen-Trainer allerdings auch keine Überraschung: „Wenn du ein Jahr lang nicht normal laufen konntest, dann dauert es eben, bis es wieder so weitist.“

Dabei trainiert Schroth bereits seit zwei Monaten wieder mit der Mannschaft, was Kurz allerdings nicht als übliches „Mannschaftstraining“ verstanden wissen will: „Wir nehmen ihn ja auch immer wieder raus aus unserem Programm, es gibt Phasen, da hat Markus eine Woche lang individuelles Training. Mit der Mannschaft ist er nur deswegen auf dem Platz, um sich auch wieder an das körperliche Spiel zu gewöhnen.“

Im Sommer hatte man beim TSV 1860 noch die Hoffnung gehabt, dass man auf Schroth im Verlauf der Vorrunde zurückgreifen kann. Mittlerweile ist wohl auch diese Hoffnung dahin. Umso bitterer, da mit Berkant Göktan ein weiterer Offensivspieler seit Saisonbeginn wegen einer Operation am Fuß ausfällt und wohl auch noch mehrere Wochen fehlen wird. „Derzeit befindet sich Berkant im Herz-Kreislauf-Bereich“, sagt Kurz. Soll heißen, dass Göktan am Ergometer strampelt.

Wann allerdings Markus Schroth – er wird im Januar immerhin schon 34 – wieder ein vollwertiges Mitglied des Löwen-Kaders sein wird, steht immer noch in den Sternen. So lautet auch die einzige Prognose von Marco Kurz: „Es wird noch ein langer Weg für ihn.“

Die elf letzten Löwen-Trainer - und was sie heute machen

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39 Trainer waren beim TSV 1860 seit der Bundesliga-Gründung im Amt. Wir zeigen Ihnen die letzten elf - und was aus ihnen geworden ist. Karsten Wettberg (im Amt von 21.2.1990 - 31.5.1992): Der "König von Giesing" blieb mit den Löwen 54 Spiele in Folge ungeschlagen und führte 1860 in die zweite Liga. Eine Spielzeit später wurde er entlassen, weil der Abstieg drohte. Doch er ist dem Verein treu geblieben (Foto von 2006). © sampics
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Im April 2009 hat er überraschend einen Trainerposten beim Bayernligisten SV Seligenporten übernommen. © sampics
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Edmund Stöhr (1.6.1992 - 30.6.1992): Co-Trainer "Edi" Stöhr übernahm das Zepter von Wettberg - blieb aber nur einen Monat hauptverantwortlich im Amt. © tz-Archiv
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Er arbeitete danach weiter als Trainer - bei den Stuttgarter Kickers, Austria Lustenau (Österreich), Sachsen Leipzig sowie als Assistenzcoach im Katar. Zudem war er als Scout für Hertha BSC und den VfL Wolfsburg tätig. Seit Dezember 2007 coacht Stöhr den Landesligisten Berliner SC und betreut neben der ersten Herren-Mannschaft auch den Nachwuchsbereich. © tz-Archiv
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Werner Lorant (1.7.1992 - 17.10.2001): Bei den Löwen prägte "Werner Beinhart" (Foto von 1996) eine ganze Ära, führte 1860 von der Bayernliga ins Oberhaus. Unter Lorant schafften es die Löwen in den UEFA-Cup und durften an der Champions-League-Qualifikation teilnehmen. Die Ära Lorant endete erst nach über neun Jahren. © dpa
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Nach Stationen in unter anderem Zypern, der Türkei, Unterhaching und beim Münchner Bezirksligisten Ata Spor war der Wandervogel zuletzt in der Slowakei. Vom Erstligisten Dunajská Streda hat er sich im April "in beiderseitigem Einvernehmen" getrennt. © Kruse
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Peter Pacult (18.10.2001 - 12.03.2003): Der Österreicher spielte von 1993 bis 1995 bei den Löwen, assistierte nach seinem Karriereende Werner Lorant und stieg nach dessen Abschied zum Cheftrainer auf. Trotz Stars wie Martin Max oder Thomas Häßler konnte er nicht an die Erfolge der Lorant-Amtszeit anknüpfen. © dpa
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2005 feierte er eine triumphale Rückkehr nach München: Bei der Generalprobe vor der Eröffnung erzielte Pacult das erste Tor überhaupt in der Allianz Arena. Heute trainiert er Rapid Wien, den Rekordmeister seiner Heimatnation Österreich. © dpa
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Falko Götz (12.03.2003 - 17.04.2004): Der in Berlin aufgewachsene Ex-Fußballer startete gut in sein Traineramt, dann gerieten die Löwen jedoch in den Abstiegsstrudel. Nach einem Jahr Amtszeit wurde Falko Götz vor die Tür gesetzt. © dpa
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Heute coacht Götz den Regionalligisten Holstein Kiel. © dpa
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Gerald Vanenburg (18.04.2004 - 30.06.2004): Der Niederländer übernahm die Zügel von Falko Götz, konnte jedoch den Abstieg in die 2. Bundesliga auch nicht mehr verhindern. Nach gut zwei Monaten räumte er wieder seinen Stuhl. © dpa
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Bis März 2008 coachte Vanenburg den niederländischen Zweitligisten FC Eindhoven. © dpa
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Rudi Bommer (01.07.2004 - 05.12.2004): Der gebürtige Aschaffenburger feierte ein kurzes Intermezzo bei den Löwen: Nach nicht mal einem halben Jahr lautete die Diagnose der Löwen-Ärzte "Chronische Erfolglosigkeit" - sie wiesen ihm die Tür. © dpa
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Nach einem rund zweieinhalbjährigen Trainer-Intermezzo beim MSV Duisburg ist Bommer seit dem 9. November 2008 auf Jobsuche. © dpa
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Reiner Maurer (06.12.2004 - 23.01.2006): Legt man Punkte pro Spiel als Maßstab an, war Maurer sogar erfolgreicher als Lorant. Dennoch musste Maurer gehen, als Viertplatzierter in der 2. Bundesliga. © dpa
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Heute trainiert Maurer den griechischen Zweitliga-Aufsteiger AO Kavala © dpa
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Walter Schachner (24.01.2006 - 18.03.2007): An "Schoko" verschluckten sich die Löwen. Der renommierte Österreicher konnte nie umsetzen, was sich die Sechzger von ihm versprochen hatten. © dpa
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Heute arbeitet Schachner wieder in seiner Heimat und trainiert den österreichischen Zweitligisten Admira Wacker. © dpa
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Marco Kurz war bis zum 24. Februar 2009 Trainer des TSV 1860 München. © dpa
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Ab der Saison 2009/2010 coacht Kurz den Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern. © sampics
Der zweite Löwen-Coach der Saison 2008/2009 musste bereits nach knapp drei Monaten wieder gehen: Uwe Wolf wurde am 13. Mai 2009 entlassen. © Sampics
Bitter für ihn, hatte er doch knapp eine Woche zuvor seine Katja geheiratet. Wenigstens hatte Wolf so Zeit für Flitterwochen. © Sampics

Quelle: tz

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