Mit Platz für 40.000 Fans

Mey will „Männergespräch“ mit Ismaik führen und neues Stadion bauen

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Kaum sind die Löwen ins Grünwalder Stadion zurückgekehrt, wird wieder über eine neue Arena nachgedacht. 

Gerhard Mey will nicht nur Investor des TSV 1860 München werden, sondern dem Verein auch ein neues Stadion bauen. Dafür trifft er sich wohl bald mit Hasan Ismaik. 

München - Der Münchner Unternehmer Gerhard Mey will dem Fußball-Regionalligisten TSV 1860 München ein eigenes Stadion bauen. Um die Weichen dafür zu stellen, möchte der Gesellschafter des Automobilzulieferers Webasto in Kürze "ein richtiges Männergespräch" mit dem bisherigen Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik führen. Das sagte Mey in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

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Der 61-Jährige hatte bekräftigt, den in die Fußball-Regionalliga abgestürzten Traditionsverein wieder nach oben führen zu wollen. Einen genauen Plan stellte Mey noch nicht vor, der Bau eines eigenen Stadions sei aber unabdingbar: "Ich sage es in aller Deutlichkeit: Wir bauen ein Stadion für den TSV 1860 München." Er habe "zwei motivierte Investoren an der Seite, die mit den Füßen scharren und sagen: 'Wenn du das so hinbekommst, wie du dir alles vorstellst, dann ist es für uns hochgradig spannend, ein Stadion zu bauen'", sagte Mey. Der Unternehmer hält 40.000 Zuschauer langfristig für realistisch.

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Zunächst will Mey mit Investor Ismaik ein Gespräch führen, um ihm gegenüber seine Pläne zu bekräftigen: "Ich reihe mich nicht in die Gruppe der Ismaik-Basher ein." Dennoch glaube er, dass es "notwendig ist, mal ein richtiges Männergespräch zu führen." Unabhängig von der Personalie Ismaik forderte Mey auch gravierende Änderungen in der Führungsstruktur des Vereins. "Unser Team ist im August damit beschäftigt, einen vernünftigen und konkreten Vorschlag zu erarbeiten", sagte der Webasto-Chef.

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sid

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