Großes Interview

Poschner liebäugelt mit WM-Shooting-Star

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Gerhard Poschner, Sport-Geschäftsführer des TSV 1860 München.

München - Er will den Löwen-Fans die Freude an ihrem Verein zurückgeben. Im Interview spricht Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner über seine ehrgeizigen Ziele.

Im ausführlichen Interview mit dem "Münchner Merkur" beschreibt er die aktuelle Lage des Vereins und schildert seine Pläne für die Löwen-Zukunft. Für Poschner steht fest, dass der TSV 1860 München nach vielen Enttäuschungen wieder auf einem "guten Weg" ist. Für ihn ist das an einer Stimmung abzulesen, die sich in den vergangenen Wochen deutlich verbessert habe: "Als ich hier zum ersten Mal reinkam, hab ich keinen Menschen lächeln gesehen, geschweige denn mal lachen gehört. Mittlerweile spürst du, dass die Leute gerne zur Arbeit kommen, sie Spaß haben. Es geht nicht immer um das pure Ergebnis, es geht im Fußball zuerst um Emotionen, Zusammenhalt, um das Gefühl, an einer positiven Entwicklung teilzuhaben."

Poschners Marschroute für die kommende Saison: "Wir wollen Stärke zeigen, und wenn wir am Ende auf die Fresse bekommen, dann müssen wir das auch aushalten. Wir gehen mutig voran, und genau das verlangen wir auch von den Spielern."

Seine Vision für die Löwen ist ein „Raubkatzen-Fußball“, der sich an der chilenischen Nationalmannschaft orientieren soll, die bei der WM den Titelträger Spanien rausgekickt hat. Auch das DFB-Team ist für ihn ein Vorbild.

Auch betont Poschner, dass er alle Spieler bekommen habe, die er wollte. "Absagen in dem Sinne gab es nicht. Schade ist nur, dass die WM zu früh kam – sonst wäre vielleicht einer bei uns gelandet, der gerade dabei ist, für Furore zu sorgen."

Hier lesen Sie das komplette Poschner-Interview.

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tz

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