Vier Neue sind noch nicht genug

1860-Sportchef Gorenzel: Das ist die Transfer-Strategie für den Sommer

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Gorenzel und Gebhart im Gespräch: Ob es hier wohl bereits um etwaige Neuzugänge geht?

Erfahrung in Liga drei - das ist für 1860-Sportchef Gorenzel das zentrale Kriterium bei Spieler-Transfers. Außerdem äußert er sich zur Situation von Gebhart und Mölders. 

München - Im Rahmen der Vorstellung der vier Löwen-Neuzugänge hat sich Günther Gorenzel, der sportliche Leiter von des TSV 1860, ausführlich zu den sportlichen Plänen des Vereins geäußert. Er betonte, dass man in Alessandro Abruscia (27), Kristian Böhnlein (27), Herbert Paul (24) und Marius Willsch (27) vier „absolute Leistungsträger“ der Regionalliga für sich gewinnen konnte, mit denen der Verein den „nächsten Schritt“ gehen wolle. 

Dritt-Liga-Erfahrung ist zentrales Auswahl-Kriterium

Weitere Gedanken und Planungsmechanismen seien inzwischen ganz klar in Richtung der dritten Liga ausgerichtet. Zwar hätten Abrusicia (22 Spiele) und Willsch (58 Spiele) dort bereits gespielt, dennoch wolle man das Team im Sommer mit noch mehr höherklassigen Spielern verstärken. Überhaupt machte Gorenzel deutlich, sei Drittliga-Erfahrung das zentrale Kriterium bei der Auswahl der nächsten Transferziele. Um in der dritten Liga bestehen zu können, benötige man Akteure, die in dieser Spielklasse bereits konstant ihre Leistung erbracht hätten. Das Trainerteam und die sportliche Leitung hätten hierfür bereits ganz  „klare Positions-Profile“ festgelegt und seien bereits im Austausch mit potentiellen Kandidaten. Vermutlich stehen und fallen diese geplanten Transfers jedoch mit dem Abschneiden der Löwen in den Relegationsspielen. 

Gebhart brauche noch Zeit

Um diese so erfolgreich wie möglich gestalten zu können, hoffen Fans und Verantwortliche natürlich auf einen topfiten Timo Gebhart - der zu diesem Zeitpunkt möglichst auch schon einige Spielpraxis in den Beinen haben sollte. Zwar trainiere er inzwischen wieder mit dem Ball und befinde sich seit zwei Wochen in einem individuellen Aufbautraining, dennoch warnte Gorenzel vor übertriebenen Erwartungen: Gebhart habe seit September nicht konstant trainieren können, müsse erst sukzessive konditionell aufgebaut und ins Mannschaftstraining integriert werden - unter diesen Umständen dürfe man keine Wunderdinge von ihm erwarten. 

„Sascha kennt unsere Haltung“

Zur Causa Sascha Mölders, der wohl den Wunsch hegt, neben seiner Tätigkeit als Sechzig-Profi parallel noch einen Verein als Trainer zu betreuen, wollte sich Gorenzel auch auf mehrfache Nachfrage hin nicht äußern: „Sascha kennt unsere Haltung“, ansonsten wolle man „Details“ aus  Vertragsverhandlungen öffentlich nicht kommentieren. Klingt, als müssten hier noch einige Gespräche geführt werden.

dk

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