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Mit einem halben Jahr Verspätung: Skenderovic stürmt zu den Löwen

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Von: Uli Kellner

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Stürmer Meris Skenderovic vom 1. FC Schweinfurt
Auf dem Sprung nach Giesing: Schweinfurt-Stürmer Meris Skenderovic, 24. © Imago

Lakenmacher, Kutschke - zuletzt wurden viele Stürmer mit 1860 in Verbindung gebracht. Kommen soll nun aber ein anderer: Meris Skenderovic vom 1. FC Schweinfurt.

Zuletzt wurde den Löwen lebhaftes Interesse an Fynn Lakenmacher, 21, vom TSV Havelse nachgesagt. Was dagegen spricht: Der Vertrag des Linsbichler-Doubles läuft ligaunabhängig bis 2023, für den auffälligen Stürmer des Fixabsteigers würde also eine (bescheidene) Ablöse fällig. Gut denkbar also, dass sich die finanziell nicht auf Rosen gebetteten Löwen für eine Alternativlösung bei der Suche nach einem Marcel-Bär-Backup entschieden haben. Ein bereits im Winter gehandelter Name ist plötzlich wieder ein heißes Thema: Meris Skenderovic, 24, vom Regionalligisten 1. FC Schweinfurt.

Empfehlung des Montenegriners: 16 Tore in 31 Regionalligaspielen

Nach Informationen von merkur.de und tz.de sind sich die Löwen mit dem U 21-Nationalspieler Montenegros (15 Einsätze, vier Tore) einig. In der laufenden Saison erzielte der in Mannheim geborene und in Hoffenheim ausgebildete Stürmer 16 Treffer in 31 Regionalligaspielen. Die Klingen mit 1860 gekreuzt hat er auch schon mal: am 7. März 2020 - als er beim 3:0-Sieg der Löwen in Jena in der 75. Spielminute für den Absteiger in spe eingewechselt wurde. Wenige Tage danach kam der erste Corona-Lockdown - und nicht nur für Skenderovic begann eine lange Zeit der Ungewissheit. Zunächst kehrte der Leihstürmer nach Hoffenheim zurück (zur zweiten Mannschaft), danach schloss er sich Schweinfurt an.

Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel wollte den zweiten Sommertransfer (nach Tim Rieder) auf Nachfrage nicht bestätigen. Sein einziger Kommentar: „Ich kenne beide Spieler (gemeint: auch Lakenmacher/Red.), werde aber nichts Näheres zu ihnen sagen, außer dass sie komplett unterschiedliche Spielertypen sind. Wir beschäftigen uns mit vielen Spielern und mit vielen Spielerprofilen, damit wir im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten nächstes Jahr wieder eine optimale Kadermischung haben.“

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