Spanier vor seinem Comeback nervös

Vallori: Bauchweh wie ein kleines Kind

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Der Löwe für die Lufthoheit: Guillermo Vallori feierte ein starkes Comeback.

München - Guillermo Vallori stand beim Sieg in Bochum überraschend in der Startelf der Löwen - und überzeugte. Dabei hatte ihm sein Comeback von Beginn an körperliche Schmerzen bereitet.

 „Als mir der Trainer am Mittag im Hotel mitgeteilt hat, dass ich gegen Bochum in der Anfangself stehen würde, hatte ich Bauchschmerzen wie ein kleines Kind und war zwei Stunden lang nur nervös“, schilderte er seine Gefühlswelt. „Weil eben jetzt der Moment gekommen war, auf den ich drei Monate lang hingearbeitet hatte.“

Deshalb bat der Spanier sogar seinen acht Jahre jüngeren Innenverteidigerkollegen Christopher Schindler, „dass er mir in den ersten Minuten des Spiels helfen soll. Weil ich einfach zu lange nicht mehr in der Mannschaft war.“

Und Vallori gibt zu: „Die ersten 15 Minuten waren auch nicht gut von mir. Ich war daran beteiligt, dass Terrode eine große Chance hatte, und wenn der Ball drin gewesen wäre, dann hätte man hinterher über mich wahrscheinlich ganz anders gesprochen…“

Drei Mal die 2: Bilder und Noten vom Löwen-Spiel

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So aber hat er die Chance genutzt, „auf die ich drei Monate lang hingearbeitet habe“. Und Vallori fügte hinzu: „Es war ein Spiel für mich, das ich jenen Leuten widme, die in meiner schwierigsten Zeit immer hinter mir gestanden sind.“ Glaubt der frühere Kapitän, der mehr als zwei Jahre lang eine feste Größe beim TSV 1860 gewesen ist, dass er sich mit dem Auftritt in Bochum wieder festgespielt hat? Vallori: „Ich verschwende jetzt keinen Gedanken daran, ob ich jetzt wieder Stammspieler bin. Mal sehen, was kommt.“

Auch von Markus von Ahlen gab es diesbezüglich noch keine klare Ansage für das kommende Heimspiel am Montag gegen Düsseldorf: „Gui hat in Bochum eine gute Leistung gebracht, aber für Düsseldorf werden aufgrund der Trainingseindrücke neue Entscheidungen getroffen.“

Ein anderer, der ebenfalls schon lange nicht mehr in der Anfangself und häufig auch nicht im Kader stand, ist der Brasilianer Leonardo. Ihm macht von Ahlen wenig Hoffnungen: „Die Mannschaft ist im Moment noch nicht so weit, dass wir Leo die Freiheiten geben können, die er für sein Spiel braucht. Deshalb kommt er für die erste Elf nicht infrage. Vielleicht aber für die Bank.“

tz

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