Beobachter auf der Tribüne

Haben die Schwaben ein Auge auf Wolf geworfen?

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Marius Wolf versenkt nach seinem 70-Meter-Solo den Ball zum 1:1 im Bochumer Tor.

München - Bei Heimsieg der TSV 1860 gegen den VfL Bochum wurden Vertreter des schwäbischen Erstligist auf der Tribüne gesichtet. Marius Wolf war wohl der Grund dafür.

Er ist einer der Durchstarter in dieser Saison beim TSV 1860 und sorgte am Samstag mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen den VfL Bochum (2:1) für den Wendepunkt der Partie. Marius Wolf, 19 Jahre, Offensiv-Allrounder. Er ist einer der jungen Wilden, die beispielhaft für die hervorragende Jugendarbeit bei Sechzig stehen. Sein Marktwert hat sich laut transfermarkt.de seit dem Sommer auf 400.000 Euro vervierfacht.

Da verwundert es nicht, dass sich der ein oder andere Erstligist den jungen Wolf einmal genauer ansieht. So geschehen am Samstag gegen Bochum. Denn auf der Tribüne saß Robin Dutt, der Manager des VfB Stuttgart. Und direkt daneben Stefan Schwarz, Chefscout des FC Augsburg. Haben die beiden schwäbischen Vereine ein Auge auf Wolf geworfen?

Am Samstagabend trafen beide Teams in der Fuggerstadt aufeinander. Während allerdings der FCA nach dem 2:1-Erfolg weiter auf Europapokal-Kurs liegt, kämpft der VfB ums Überleben in der Bundesliga. Sollte Stuttgart tatsächlich absteigen, bliebe wohl nur Augsburg als Wolf-Interessent übrig.

Der Vertrag von Marius Wolf läuft noch bis Sommer 2016.

fw

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